#164 Atmende Organisation - Dr. Nora Engelbert
Shownotes
Die atmende Organisation - Dr. Nora Engelbert
Was passiert, wenn in Organisationen zwar immer mehr Informationen fliessen, aber immer weniger gemeinsame Bedeutung entsteht?
Und warum entscheidet ausgerechnet die Qualität von Beziehungen und Kultur darüber, ob Transformation und Künstliche Intelligenz ihr Potenzial entfalten können?
Darüber spreche ich in dieser Episode mit Dr. Nora Engelbert. Sie ist Kulturanthropologin, Enterprise-Architektin und Coach und versteht sich als Brückenbauerin zwischen Mensch, Struktur und Technologie. Seit über 15 Jahren begleitet sie internationale Fach- und Führungskräfte in Transformationsprozessen.
Im Gespräch geht es um Organisationen als lebendige Systeme, um Präsenz und Resonanz, um Kultur als «Bedeutungsgewebe» – und um die Frage, weshalb Kultur im KI-Zeitalter vom vermeintlich weichen Faktor zur Infrastruktur wird.
Wir sprechen über die Idee der «atmenden Organisation», über indigene Wissensarchitekturen und Songlines, über die Qualität organisationaler Felder und darüber, was Unternehmen beachten sollten, wenn sie KI nicht nur technisch, sondern auch kulturell sinnvoll einführen wollen.
Mit der ARON®-Methode und dem Dreiklang «Erkennen, Verbinden, Entfalten» bringt Nora Engelbert diese Perspektive in die Praxis. Und natürlich schlagen wir zum Schluss die Brücke zur Erwachsenenbildung: Was können Trainer:innen, Ausbildner:innen und Bildungsfachleute ganz konkret tun, damit in Lernräumen wieder mehr Präsenz, Aufmerksamkeit und Resonanz entstehen?
Eine Episode über Transformation jenseits von Tools und Checklisten – und über eine einfache, aber anspruchsvolle Frage: Bin ich wirklich da?
🎧🎧🎧 Reinhören lohnt sich.
Ressourcen: LinkedIn von Dr. Nora Engelbert: https://www.linkedin.com/in/nora-engelbert/ Webseite von Dr. Nora Engelbert: https://www. noraengelbert.de
Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
Transkript anzeigen
00:00:00: Die Menschen kommen ja auch meistens in die Seminare, weil sie noch mehr Kognitives aufnehmen wollen.
00:00:06: Das heißt, die linke Seite ist überfordert.
00:00:08: Damit sie entlastet wird und wieder mehr aufnehmen kann, helfen Dinge wie mal aufstehen, sich strecken, Füße berühren was anderes machen, was im Raum wahrnehmen, die rechte Gehirnhilfe aktivieren oder Erinnerungsüberholen.
00:00:26: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode meines
00:00:28: Podcasts Education
00:00:30: Minds didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung.
00:00:34: Ich bin Ivo Hürst,
00:00:36: Trainer- und Fachbuchautor und unterstütze Unternehmen in Situationen und Bildungsorganisationen ihre Arbeit im Bereich der Erwachsendenbildung zu professionalisieren.
00:00:47: In diesem Podcast spreche ich mit kompetenten Gästen über innovative Formen der Bildungsarbeit.
00:00:53: Du gewinnst wertvolle Hinweise und
00:00:55: Inputs
00:00:56: rund um das Thema
00:00:57: didaktischer
00:00:57: Reduktionen und Erwachsenebild.
00:01:00: Ich freue mich, dass du heute wieder mit dabei bist.
00:01:03: Willkommen zu einer neuen Folge von Education Minds, die taktische Reduktion und der Wachstum für dich!
00:01:09: Mein heutiger Gast navigiert Unternehmen- und Führungskräfte durch komplexe Veränderungen zwischen Mensch und Maschine zwischen Struktur und Bedeutung.
00:01:18: Dr.
00:01:19: Nora Engelbert ist Kulturantropologin Enterprise Architektin und Coach.
00:01:24: Sie nennt sich selbst eine Brückenbauerin zwischen Mensch, Struktur & Technologie.
00:01:30: Ihre Laufbahn begann in der wissenschaftlichen Anthropologie mit Forschung zu Migration und Altern.
00:01:36: Heute forscht sie weiter, nur das Feld hat sich verändert – Organisationen, Teams, digitale Ökosysteme.
00:01:45: Seit über fünfzehn Jahren begleitet sie internationale Fach- und Führungskräfte im Mittelstand und bei Unternehmen wie Rosch, Bayer oder Ergo Mit dem Dreiklang erkennen, verbinden entfalten begleitete die Veränderungen die auf Resonanz beruht.
00:02:02: Denn für Nora ist Wandel keine Phase, die irgendwann vorbei ist.
00:02:06: Wandel ist Normalität und er braucht keine Heldinnen und Helden sondern Orientierung.
00:02:12: Nora schön dass du heute bei mir in Gespräch bist!
00:02:16: Hallo Ivo herzlichen Dank das Du mich eingeladen hast und dass ich heute hier sein darf.
00:02:22: Bevor wir inhaltlich einsteigen wie immer meine Startfrage erzähl uns etwas aus deinem Leben
00:02:31: Aus meinem Leben?
00:02:32: Ich liebe rote Fäden.
00:02:34: Ich liebe es, vermeintliche Gegensätze zusammenzuführen und als roter Faden zieht sich bei mir ganz klar durch der große Wunsch Verständnis zu schaffen Verbindung verstehen.
00:02:48: Und durch Wandel bleibt es nicht aus dass wir das immer wieder neu tun dürfen und dabei begleite ich Menschen gerne!
00:03:01: im Netz und in deinen Publikationen gelesen.
00:03:04: Und ich habe dort auch eine Keynote gefunden, die den Titel Atmen trägt!
00:03:09: Du erzählst dort von Australien im Jahr two-thausendundeins.
00:03:14: Du bist sechzehn Jahre alt befindest dich gerade in einem riesigen Kontinentalland und du spürst irgendetwas Stimm
00:03:22: nicht.".
00:03:23: In der Keynote sprichst du dort von George, der den von Dreaming und den Songlines erzählt.
00:03:33: Nora, wenn ich das richtig verstanden habe, dieser George ist eine erzählerische Figur und ich bin neugierig von dir zu hören was es mit dieser Begegnung auf sich hat und was sie mit ihr gemacht hat?
00:03:46: Ja tatsächlich!
00:03:47: Das Jahr zwei Tausend Eins gehört wohl zu dem prägensten von meinem Leben und das hat mich auf den Weg gebracht, auf den ich später gegangen bin sozusagen eine Figur, die aus eigentlich drei realen Figuren besteht, die ich in dem Jahr kennenlernen durfte.
00:04:06: Damals war ich sehr irritiert.
00:04:09: Ich hatte dieses Gefühl – ich kam nicht an und die Umwelt um mich herum kam selbst auch nicht an wo sie doch eigentlich groß geworden sind gelebt haben.
00:04:21: Und dort habe ich dann gespürt was koloniale Länder tatsächlich auszeichnet das nämlich fremde Menschen hingekommen sind, die ihre Vergangenheit mit sich brachten aber sich nicht unbedingt auf das hier und jetzt auf das Land eingelassen haben.
00:04:37: Meine größte Reise und dass was ich heute immer noch lernen und üben darf und meinen Kundinnen auch näher bringen ist wirklich das Ankommen!
00:04:49: Und als ich das durch wunderbare Menschen, die ich dort getroffen habe erlebt habe, gepaart faszinierenden System der Aborigines ihrer Mythologie, wie sie sich im Land komplett in einem Feld, in einem Netz verteilen und navigieren.
00:05:10: Sich zurechtfinden!
00:05:11: In allen Belangen des Lebens das faszimiert mich bis
00:05:14: heute.".
00:05:16: Was du uns hier wie diese Begegnung mit George erzählst einem Aborigine?
00:05:21: Wie kommt das so vor?
00:05:22: Wir ein moderner Mensch hier im Westen, meinetwegen in Zentral Europa, in Deutschland, in der Schweiz.
00:05:28: Der hat ziemlich immer, wenn er unterwegs ist ein Smartphone in der Hand.
00:05:34: Das ist gerade auf Flugmodus also nicht mit dem Netz und der Welt verbunden.
00:05:39: aber dieser Mensch tippt trotzdem in das Gerät Er tippet auf das Glas, er berührt die Oberfläche und obwohl er im Moment keine Verbindung mit den Netz hat Mit dem größeren Ganzen Was meinst du?
00:05:52: Denkst Du darüber?
00:05:54: Ein sehr spannender Vergleich Und sehr treffend hier.
00:05:58: Er zeigt sehr schön, wie oft wir als Menschen blind sozusagen funktionieren.
00:06:04: Aber die eigentliche Präsenz, Resonanz, die Verbindung gar nicht gegeben ist und wir merken es oft selber nicht.
00:06:13: Das heißt, wir sind oft zwar ein bisschen mit Flugmotors manchmal sagen wir angezogene Handbremse unterwegs und du hast ja Kulturantropologie studiert In der Türkei zu Alten- und Migration geforscht, du hast mit alten Gastarbeiterinnen gesprochen.
00:06:30: Insbesondere mit Männern die in den Sechzehjagen nach Deutschland gekommen sind und zwischen zwei Welten lebten.
00:06:37: Jahre später bei einem globalen IT-Konzern hast Du gesagt ich sehe meine Gastarbeiter wieder aber jetzt im Anzug fünfzig Jahre später was meintest Du damit?
00:06:50: Ja!
00:06:50: Ich hatte anfangs schon den roten Faden erwähnt durch mein Leben zieht und den ich auch immer wieder suche.
00:06:58: Ich bin von der Regionalschwerpunkt Ozeanien, Melanesien Australien tatsächlich zum Mittelmeer gewechselt im Laufe meines Studiums und habe dann in der Türkei und in Deutschland geforscht wunderbare Menschen getroffen.
00:07:14: Und das Faszinierende war wieder dieses Nicht-Angekommen sein nicht ganz dazu zu gehören und vor allem Auch diese Traurigkeit, diese Wehmut.
00:07:27: Warum hat uns Deutschland nicht anerkannt?
00:07:30: Warum kamen wir hier nicht an und das immer noch auch im Altenheim?
00:07:38: Und dann kam ich zu Tata Consultancy Services genau in eine Welt wo ich schon vorher Expertsfachkräfte, Führungskräfte begleitet habe mit Sprach- und Kommunikationstraining zu allem.
00:07:53: aber ich war da in diesem riesigen Großprojekt, über hundert Leute in einem Raum.
00:08:00: Auch wieder fast nur Männer und ganz viele von ihnen hatten wieder ihre Partnerinnen, ihre Familien in einem ganz anderen Land auf einem anderen Kontinent.
00:08:12: Sie waren hier in kleinen Wohnungen teilweise weil sie waren ja nur auf Projektarbeit.
00:08:18: Sie war einerseits gerufen, wichtige Arbeit zu machen andererseits wurde aber das Thema Integration wirklich in Deutschland ankommen, gar nicht gelebt.
00:08:30: Und ich habe genau dieses gleiche Gefühl im Körper gespürt wie ich es von meinen älteren Gastarbeiter kannte – dass Ankommen scheint schwieriger zu sein als wir Menschen uns das oft vorstellen.
00:08:47: Noda!
00:08:48: Ankommen sich einbringen, mitarbeiten, beteiligt sein?
00:08:53: Wir haben vor diesem Podcastgespräch kurz ausgetauscht und gesagt, komm?
00:08:57: wir legen einen Schwerpunkt auf atmende Organisation.
00:09:01: In einem Beitrag von dir habe ich diesen besonderen Satz gelesen, Systeme leben erst wenn die Menschen darin atmen.
00:09:09: das hat ja auch ein bisschen mit Ankommen zur Ruhe kommen zu tun.
00:09:14: und ich überlege mir gerade was ist eine atmende Organisation?
00:09:18: woran erkenne?
00:09:19: Ich als Zuhörer dass meine Organisation Gerade den Atem anhält.
00:09:28: Eine wunderbare Frage, Atem anhalten?
00:09:32: Genau das tun wir wenn wir abwarten!
00:09:36: Wenn wir noch nicht angekommen sind, wenn wir nicht präsent sind... Ich erlebte das Anfangs in dem Projekt.
00:09:44: später wurde mir gesagt wow so eine Zugehörigkeit so ein Ankommen habe ich noch nie in einem großen IT-Projekt erlebt.
00:09:51: es wurde meiner Change Arbeit zu gesprochen bin ich heute noch sehr gerührt rüber, dass nicht ankommen in Großprojekten und in Unternehmen.
00:10:05: Erkennt mich dann – wenn ich merke hier sind ganz viele Leute die funktionieren aber sie laufen auf einer gewissen Unruhe.
00:10:15: entweder das berühmte Fight Flight Freeze Modus oder Sie laufen eben Freeze gar nicht mehr.
00:10:24: Sie machen ihre Arbeit ganz, ganz schnell.
00:10:26: Aber sind auch schnell wieder weg.
00:10:30: oder es gibt viel, viele Reibung und da habe ich mich natürlich gefragt wie kann man das ändern?
00:10:34: Und das wissend als Anthropologin bin ich auch Systemdenkerin dass es nicht an den Menschen liegt die ist nicht wollen sondern dass sie in Strukturen unterwegs sind die es ihnen unmöglich macht.
00:10:48: und wir entspricht in Organisation ja sehr oft davon ein Großprojekt dass wir in Silos arbeiten dass diese Silos gar nicht miteinander verbunden sind.
00:10:59: Das heißt, es ist auch kein Kreislauf wo die Information durchfließt wie es bei uns Menschen ist wenn wir atmen.
00:11:08: Wir holen Luft Sauerstoff geht durch den ganzen Körper Die Informationen fließen mit und alles was nicht mehr gebraucht wird geht wieder raus.
00:11:18: Und das erlebe ich ist wichtig Gerade die Dynamik-Komplexität in der unsicheren Welt, in der wir gerade sind.
00:11:28: Dass wir als Einzelne dieses Atmen immer wieder üben und unseren Innenraum weiten damit wir als Individuum Komplexität verarbeiten können.
00:11:40: Und es ist genauso wichtig dass ein Großprojekt eine Organisation an sich ein Unternehmen dann nochmal darüber das wir die Strukturen des Informationsflusses auch so bauen dass wir atmen können, dass Informationen fließen und das wir aufeinander aufbauen können.
00:11:59: Auf dem was die anderen im Team auch machen wenn sie zum gleichen Themen arbeiten etc.
00:12:06: Ich will diesen Gedanken vom Informationsfluss der nicht richtig fließt einen Moment aufgreifen um mit dir vertiefen.
00:12:14: ich stelle mir vor viele Transformationsprojekte scheitern weder an der Technologie noch am Budget sondern an der Strategie Und ich nehme diesen Gedanken von dir mal auf.
00:12:24: Sie scheitern daran, dass niemand wirklich da ist und dazu kommt natürlich Organisationen kommunizieren häufig in fragmentierten Kanälen sie kommunizierend über E-Mails, sie kommunizinieren über Chat SharePoints Sitzungen im Stundentakt.
00:12:38: Man könnte sagen die Information fließt aber es entsteht noch keine Bedeutung.
00:12:44: Was denkst du?
00:12:45: Über diese Diagnose?
00:12:47: und was wird oft in klassischen Chains Ansätzen übersehen?
00:12:55: Die Diagnose selbst kommt nicht von mir.
00:12:59: Ich habe sie erlebt, aber so präzise tatsächlich ... ... im Jahr zwanzig gehört als ich die Weiterbildung gemacht habe zum Enterprise Architectin bei der Keyona Group und es war für mich ein Puzzlestein, der wirklich in meiner Reise durch die Unternehmenswelt und durch den Change noch gefehlt hat.
00:13:20: Und zwar baut die Keyona mit ihrem Ansatz Unternehmen nicht einfach nur so von außen nach innen auf, sondern von innen nach außen.
00:13:30: Und sie beginnt damit das Kommunikationslogik umgedreht wird und es geht darum dass in jedem kleinen bisschen jeden Schritt in jedem Atemzug die Vernetzung mit gedacht wird und zu einem Thema gearbeitet wird.
00:13:48: Das erinnert mich sehr an das wie Aborigines die Welt begreifen und ihr Wissen als Netz, als Feld Man spricht ja auch von Feldkompetenz, dass wir die immer mehr brauchen.
00:14:00: Es ermöglicht uns wenn ihr uns nicht vom Mensch zu Menschen vernetzen sondern zu einem Thema können wir immer wieder frisch anknüpfen und das Thema wächst und unser Gesamtwissen zu dem Thema wichst.
00:14:13: Und diese Art der Kommunikationsumkehr ermögicht es uns Individuen zu entlasten weil das Thema im Zentrum steht.
00:14:24: Es ermöglicht allen anderen Individuen in einem Projekt sich dazu zu verhalten, gemeinsam zu lernen.
00:14:32: Und es ermögicht so dass wir eine Plattform haben also ein Feld und das Feld nicht mehr fragmentiert ist weil einzelne Emails oder Teams Kanäle irgendwelche Informationen in Sicht tragen sondern als es ein geschlossenes Feld eine gemeinsame Sprache sowie wie auch wenn wir gemeinsam beispielsweise Stämme, Früher- oder Dorfleben.
00:14:57: Es war ein gemeinsames Verständigung möglich das Leben war ruhiger es war entlasteter und die Kultur ist ja das was wir nicht sehen ist das Implizite was wir erst explizit machen müssen und dass passiert häufig in Projekten.
00:15:11: Nichtes passiert aber wenn ich dieses Netz wie ein semantisches Netz drüberlege oder überhaupt aufbaue und darauf und jetzt wird das ganze erst spannend Jetzt wo wir KI haben, wenn mir darauf dann die KI spielen.
00:15:26: Dann kann auch die KI auf sehr viel konkurrenteres vollständigeres Wissen zugreifen und kann mit uns gemeinsam neues Wissen erschaffen.
00:15:37: Wir sind dann mitsitzen wie die Aborigines mit der KI am Lagerfeuer erzählen uns die Geschichten und begreifen auch welche Symbole welche Bedeutung haben welches implizite wissen in Sprache in Ideen steckt.
00:16:22: gesagt hast, quasi das Feuer wo wir Menschen rundherum sitzen.
00:16:26: Ich stelle mir vor im Zeitalter der KI ist Kultur kein weicher Faktor mehr sondern die KI gehört zur Infrastruktur.
00:16:37: Das klingt jetzt vielleicht nach einer steilen These.
00:16:39: magst du uns deine Gedanken dazu einen Moment auspacken?
00:16:44: ich liebe deiner steile thesis.
00:16:47: Ich liebe auch die Chancen, die wir jetzt durch KI bekommen.
00:16:51: Denn für mich war Kultur nie ein weicher Faktor.
00:16:54: Mich hat es eher anfangs auch gekränkt aber mein Ego ist ja mit steigendem Alter auch kleiner geworden zu sehen wie das Thema Kultur in Unternehmen behandelt worden ist.
00:17:07: Soft Skills weg damit und Kultur, ja das machen ja nur... Die Frau uns gab das schöne Wort, Chicks Creating Slides für Change und Culture.
00:17:17: Und damit konnte ich nichts anfangen, sondern jetzt mit KI sind wir in Sprache.
00:17:28: Wir sind in Sprachmodellen und wir haben die Chance tatsächlich Kultur in den Fokus zu nehmen und besser zu verstehen.
00:17:36: wie kommunizieren wir denn auch nonverbal durch unser Verhalten?
00:17:42: Wie verbinden wir uns?
00:17:43: Wir schaffen wir Realitäten.
00:17:47: Wir stellen uns gerade alle da diese Frage, was zeichnet mich als Mensch aus?
00:17:52: Was unterscheidet mich von der KI?
00:17:54: Wo bin ich besser als die KI?
00:17:56: Was möchte ich bei mir behalten?
00:17:59: Was möcht ich weggeben?
00:18:01: und die Infrastruktur, die sich aber baut ist durch unsere Interaktion miteinander als Menschen das, was wir an neuen Ideen erschaffen.
00:18:18: mit der KI gemeinsam.
00:18:20: Und da entsteht eine Co-Kreation, die genau dem entspricht was Clifford Geerts für mich aussagt wenn er sagt wir schaffen Wir weben unser Bedeutungsgewebe immer wieder selbst.
00:18:36: Mir kommt hier dieses Zitat in den Sinn vom indigenen Forscher Tyson Junkaporta.
00:18:42: Er schreibt es hingemäß Mit der Digitalisierung bauen wir nur das nach Was wir mit Mühe aus unserem indigenen Wissen zerstört haben.
00:18:52: Du hast mir beim Vorgespräch gesagt, dass dieses Zitat für dich alles zusammengebracht hat!
00:18:58: Die Songlines der Rubber Richiness nennst du das erste Wissensmanagement-System der Menschheit verteilt relational lebendig.
00:19:09: Nora was denkst du?
00:19:09: Was können Organisationen von vierzig tausend Jahren indigenem Wissen lernen ohne erst zu
00:19:16: romantisieren?!
00:19:18: Sehr viel... Zum einen möchte ich hier in diesem Punkt doch einmal sagen, Ich bin kein Fan davon was ich auch häufig auf Instagram sehe.
00:19:26: Wer sich gerade drum streitet wer hat was wissen Ahnen haben was zuerst erfunden?
00:19:30: aber ja die Aborigines sind auf jeden Fall schon sehr sehr lange mit vierzigtausend fünf sechzig tausend Jahren auf diesen System unterwegs.
00:19:40: und das Wichtige du hattest für ihn auch den Kulturbegriff angesprochen ist dass wir uns darauf berufen wieder in Beziehungen zu denken zu begreifen, dass wir nicht nur im Kopf existieren.
00:19:53: Nicht nur kognitiv die Welt begreifen, sondern auch durch die Beziehungen, die wir miteinander kreieren und wir treten ... Ja, Regenies haben ja sind für die Songlines bekannt.
00:20:08: Gibt es beispielsweise auch verschiedene Stämme mit verschiedenen Sprachen?
00:20:13: Die aber Teil einer Songline sind, die sich vielleicht noch nie begegnet sind wo man aber merkt, sie singen das same Song.
00:20:22: Sie beschreiben die gleiche Mütel.
00:20:24: Sie sind ein Mehr des Ende, die anderen mehr den Anfang so dass man wirklich verfolgen kann, wo sind die Ahnen, die die Welt erschaffen haben?
00:20:32: Lange laufen!
00:20:33: Welche Bedeutung haben Symbole?
00:20:35: Dass in einem Symbol ein ganzer Satz und ganzer Mythos stecken kann.
00:20:40: Das ist etwas was eine wirklich
00:20:43: dichte Form
00:20:44: von Bedeutsung schaffen isst Und das ist etwas, was wir in unseren Organisationen häufig übergehen.
00:20:52: Dass wir nicht mehr uns die Zeit nehmen wirklich die Bedeutung von dem, was wird zuhauf und als Masse kreieren.
00:20:59: Wir schaffen ganz viele Informationen aber wir schaffen nicht mehr unbedingt Wert!
00:21:06: Wir schaffen nicht nur unbedingt Bedeitung und wir schaffen nichts mehr unbedingt ein Wissen.
00:21:12: Das ist der Unterschied zwischen diesen fragmentierten Feldern und wirklich vollständigen ganzen Feldern.
00:21:20: Der Fokus auf die Beziehung, mir auch der Kulturbegriff von Jürgen Bolten den ich auch gerne verwende sagt wenn wir die Beziehungen fokussieren dann denken wir automatisch in einem Netzwerk Dann sind wir automatische verbunden Und das geht uns in Organisationen häufig verloren weil wir uns die Zeit nicht mehr nehmen zu atmen und anzukommen.
00:21:43: Verbindung Kommunikation Austausch Bedeutung im gemeinsamen Dialog erschaffen.
00:21:51: Ich überleg mir gerade nur, was sich vielleicht viele Hörerinnen und Hörern unserer Podcast-Episode gerade für eine Frage stellen – nämlich die Frage, was hat das jetzt alles mit künstlicher Intelligenz zu tun?
00:22:06: Du sagst ja eigentlich, KI ist die erste Technologie, die bedeutungsgewebe im großen Maßstab lesen kann!
00:22:13: Aber sie kann nur lesen, was bereits von anderen Menschen früher gewoben worden ist.
00:22:18: und die Qualität des KI-Outputs entspricht der Qualität das organisationalen Feld.
00:22:24: Was heißt das für Unternehmen, die gerade KI einführen?
00:22:29: Und dabei vor allem über Tools und über Lizenzen sprechen?
00:22:33: In meiner Arbeit wenn ich sage Atmen für den Menschen Die innere Arbeit ist wichtig unser Nervensystem dass wir diese ganze Komplexität begreifen können geht es auch häufig natürlich darum auch wenn dann noch KI dazukommt.
00:22:52: Was passiert in uns?
00:22:53: Wie funktionieren wir, wir sind Menschen, haben eine linke Gehirnhälfte und eine rechte Gehirnhälfte.
00:22:59: Das was du gerade ansprichst mit den Lizenzen, mit den Token das ist die Linke Gehörnhälfe.
00:23:07: Das ist das worauf wir über Jahrhunderte trinken oder auch der Tausende immer mehr drauf trainiert und reduziert worden sind.
00:23:15: bei den Aborigines und Indigenenkulturen, unseren Ahnen in der Antike mehr geschätzt war oder war eine Balance zwischen der linken und rechten Gehirnhälfte.
00:23:24: Und die rechte Gehirinhälfte sieht mehr in Mustern!
00:23:28: Das ist das was wir jetzt wieder brauchen wenn wir sich in einen stark komplexe wandelnde Welt kommen.
00:23:36: Das braucht mehr als das reine Detaildenken auf das wir trainiert sind.
00:23:42: Deswegen ist es nachvollziehbar dass die Unternehmen in Lizenzen, in ihren Silos, in den einzelnen Aspekten denken.
00:23:52: Weil so sind wir sozialisiert.
00:23:55: aber sehr viel angenehmer und spannender wird es wenn wir unsere rechten Gehirnhälfte wieder mehr zuhören Wenn wir der Mehr überlassen, wenn wir mit der KE mithalten wollen.
00:24:08: Wir bringen ihr Mustererkennung bei Und selbst verlieren wir diese Kompetenz wenn wir's nicht wieder aufbauen.
00:24:15: Und es ist keine neue Kompetenz, die wir als Menschen lernen müssen.
00:24:19: Sondern es ist ein Erinnern an das was unsere Vorfahren immer schon kannten.
00:24:25: Wir müssen sehr gut aufpassen, was wir wirklich outsourcen wollen.
00:24:30: Mein Kollege Jill Kreuschen sagt auch immer ja früher konnten wir noch gute Kopfrechnen dann kam die Taschenrechner.
00:24:37: Was haben wir verlernt?
00:24:39: Kopf rechnen.
00:24:40: mittlerweile fangen wir nur noch mit Navigationssystemen und unsere Orientierungsvermögen ist stark reduziert.
00:24:49: In die Gene-Kulturen, Leute, die nicht so digitalisiert sind haben diese Kompetenzen noch.
00:24:59: Nona zu Beginn habe ich diesen Dreiklang erwähnt den du immer wieder in deinen Trainings und in deinen Publikationen erwernst erkennen verbinden entfalten.
00:25:10: Und wir haben jetzt eben von Netzwerken, die gewoben werden müssen auch gesprochen.
00:25:16: Du hast für den Dreiklang sogar eine eigene Methode benannt, die Aarun-Methode Abkürzung E, VE, eben für Erkennen verbindenden Falten.
00:25:25: Nimm uns einen Moment mit in ein konkretes Projekt!
00:25:29: Wie sieht erkennen sagen wir am Tag eins aus?
00:25:33: Was verbindest du dann im zweiten Schritt?
00:25:36: und vielleicht noch die Zusatzfrage?
00:25:37: Woran merkst du?
00:25:39: dass sich bei diesen Menschen in dieser Situation, in diesem Team tatsächlich etwas entfaltet?
00:25:44: Sehr gerne Evo.
00:25:46: Im letzten Jahr war ich in einem Projekt im Mittelstand in Deutschland Maschinenhersteller und es ging darum das geklärt werden sollte wie können wir unsere ERP-Einführung besser gestalten oder überhaupt, wie sollten wir vorgehen?
00:26:07: Alle immer große Angst.
00:26:09: Es wird ja am Ende immer teurer als es sein müsste.
00:26:15: Zwei Dinge – meine Methode verbindet das Innenleben also die innerwelt ARON mit A für Anthropos Mensch Resonanzorientierung und Netzwerken und dass äußere des klassische Projektmanagement Unternehmensberatung Analyse Roadmap machen, orchestrieren das Ganze und navigieren.
00:26:37: Der Kern ist, wie du sagst.
00:26:39: Erkennen verbinden entfalten erkennen geht eben kann ich einmal in der Innenwelt machen.
00:26:45: aber ich gehe nicht den Maschinen Hersteller unternehmen und sage wir müssen jetzt erstmal hier alle innerwork machen.
00:26:51: nein wenn es passt ja wenn das notwendig ist.
00:26:54: auch dass war in dem fall Nur bei einer Person notwendig, weil die den ganzen etwas kritisch gegenüberstand und wir haben uns dann auch tatsächlich im Vorfeld unterhalten mit allen einzelnen Leuten.
00:27:07: Wer stand wie wo?
00:27:09: Und da ging das erkennen auch... Darin dass sie in die Glaubenssatzarbeit gegangen sind.
00:27:14: Das stört dich hier oder wovor hast du Angst als ihr das gelöst haben und ich nenne ihn jetzt mal Timo erkannt hat was sein seine Herausforderung war.
00:27:29: Dann hat er sich mit sich selber verbunden, hat es erkannt und konnte dann auf die anderen zugehen in das Projekt, konnte mitgestaltene Mobilisierungsworkshop und sie konnten gemeinsam den Staat hinkriegen.
00:27:43: so hat sich das im Projekt durchgezogen.
00:27:45: Das ist ein Beispiel.
00:27:47: aber es geht ja hierbei auch um das größere Ganze.
00:27:50: das heißt Es geht auch an dem Erkennen Modus darum dass alle erkennen.
00:27:56: Wir stehen dann vor einem großen Konval, alle erkennen worum geht es hier denn eigentlich wenn wir das Projekt machen?
00:28:03: Was bringen wir für Vorstellung Ängste oder Bedenken mit?
00:28:07: oder wo sind wir schon auf Widerstand?
00:28:09: weil wir sagen dass passt doch überhaupt gar nicht in unsere Strategie das jetzt und heute zu machen.
00:28:13: Und warum sind wir im ersten Pilot, also im Piloten drin?
00:28:17: diese Dinge zu erkennen und zu benennen ist ganz wichtig.
00:28:22: Kommen wir gar nicht zu dem Punkt, dass wir wirklich atmen können.
00:28:24: Wir sind dann immer auf diesem
00:28:25: Alarm-Modus
00:28:26: und eigentlich unzufrieden und kommen nicht in den Projekt und in unserer Rolle an.
00:28:32: Im zweiten Schritt wenn das erkannt ist, dann können sich auch alle mit den Zielen verbinden die Vision formulieren und können sich kommenten können sagen ja da wollen wir gemeinsam dran arbeiten und wir wollen auf die und die Weise gemeinsam daran arbeiten.
00:28:49: Dann bauen wir das Bild und die Roadmap etc.
00:28:52: Und dann sind die Leute auch mobilisiert, und dann kommen wir in die Entfaltung!
00:28:57: Das ist eine Spirale, die sich immer weiter dreht.
00:29:02: Mona, lass mich mal hier eine kritische Frage einwerfen... Ich habe nämlich während unserem Gespräch mir zwei-drei Notizen gemacht und ich bringe hier die Begriffe ein, die ich mir aufgeschrieben habe.
00:29:13: Du hast gesagt Glaubenssatzarbeit, du hast erwähnt, sich mit sich selber verbinden richtig atmen können.
00:29:24: Ich habe zu Beginn auch das Stichwort Resonanz eingebracht, ich kann mir vorstellen da gibt es auch da draußen ganz viele Männer und vielleicht auch Frauen die sagen hey hallo!
00:29:34: Das ist esoterik im Business gewandt und du selbst hast lange geglaubt mit Sensibilität und Feingefühl sei mal in der Businesswelt nicht erfolgreich hab ich bei dir in deinen Publikationen gelesen und du hast sogar offen gelegt dass du dein Preis dafür körperlich bezahlt hast.
00:29:52: Ich bin neugierig von dir zu hören, Nora.
00:29:54: Wie begegnest du das Capsis von Zahlenmenschen?
00:29:57: Sagen wir mal einen CFO oder vielleicht anders gefragt wo stößt dein Ansatz auch an Grenzen?
00:30:03: Ganz klar geht es darum Menschen so zu begegnen wie dass ich mich verbinden kann also da wo sie stehen.
00:30:11: Ich werde niemanden wie gesagt inner work aufdrücken.
00:30:16: wer das nicht machen will muss es nicht machen.
00:30:18: ein Projekt kann auch ohne Konfliktarbeit oder ohne innere Themen gelingen.
00:30:23: Es ist nur so, dass wenn die Innenwelt und die Außenwelt nicht zusammen passen können wir nicht die gesamte Kraft nach vorne bringen.
00:30:31: Anderen nennen es auch Mindset-Arbeit.
00:30:33: Glaubenssatz Arbeit ist tatsächlich ja ich hatte den Glaubendsatz Ich muss hart sein.
00:30:37: das ist die Business Welt.
00:30:39: So wurde ich geprägt Und habe gemerkt dass sich ganz viel von dem was ich eigentlich an Wert auch bringe in die Businesswelt Verstecke.
00:30:52: Und gleichzeitig auch eine Härte teilweise an den Tag lege, weil ich denke sie muss ja sein die überhaupt gar nicht notwendig ist.
00:31:01: Wenn ich jetzt als Enterprise Architect und Change and Transformation Lead ein Projekt aufsetze es das auch einen Raum den ich spanne so dass auch ganz viel harte und Druck gar nicht mehr notwendig isst.
00:31:17: Das ist wiederum etwas Und zahlen Menschen, zieh auf aus und ziehe aus die ich kenne.
00:31:25: Gehen häufig davon aus Projekte funktionieren nur dann wenn da jemand im Task Force Modus ist und das durchprescht Ja kann man machen ja kann Ich auch machen aber es kostet mehr.
00:31:42: Es bringt am Ende nicht so schnell Die Lösung die gewünscht ist es bringt am ende Nicht so nachhaltig.
00:31:50: die lösung die gewinnt ist Und die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist auch nicht immer gegeben.
00:31:55: Wenn ich ein System so aufbaue, wie ich es vorhin geschildert habe, dass sich die Kommunikationsstruktur umdrehe, entlaste ich den einzelnen Menschen von Informationsflüssen und kann smoother und leichter bessere Ergebnisse erzielen.
00:32:15: Das heißt, ich werde niemandem sagen wir müssen erst mal in der Work machen das ist ein Angebot und da stößt definitiv auch an Grenzen.
00:32:23: Es ist nicht für alles gemacht, es ist aber in dem Moment gemacht wenn es um Führung geht und Persönlichkeitsentwicklung geht.
00:32:29: Wenn es darum geht Teams die nicht die gleiche Sprache sprechen zusammen zu führen dann sind Angebote mit Fragen sich mal anzubieten sich zu fragen was passiert eigentlich in mir?
00:32:46: wie fühle ich mich durchaus sinnvoll.
00:32:48: Aber nichts, was ich durchpressen würde und auch nichts, das in jedem Moment notwendig
00:32:53: ist.".
00:32:55: Noda, ich greife ein aktuelles Beispiel aus!
00:32:57: Ich bin ja immer mal auf LinkedIn unterwegs, schreibe dort Artikel um Beiträge – und diese Tage habe ich über die Gestaltung von Anfangssituationen einen Beitrag veröffentlicht, weil ich auch eine spezielle Episode zur Gestaltung der Startsituation in der Erwachsenenbildung dort veröffnet habe.
00:33:14: Dieser Beitrag hat überrascht viel!
00:33:16: ausgelöst.
00:33:17: Viele Menschen haben sich beteiligt, er ist geteilt worden.
00:33:20: es gab Lob und Kritik und der Grund war natürlich weil ich ja in meinen Trainings auch manchmal erlebe dass die Leute zwar da sind das sie Platz nehmen manchmal auch gleich ihre Laptops aufklappen kaum nach links oder rechts schauen wer sonst noch im Raum an diesem Lampprozess teilnimmt.
00:33:38: das heißt die leute sind da aber irgendwie auch nicht da und die Aufmerksamkeit hängt vielleicht noch in einer letzten Sitzung oder die Aufmerksamkeit ist bereits auf ihrem Bildschirm im Post-Eingang.
00:33:51: Und du stellst ja manchmal auch diese Führungsfrage, nämlich diese Fährungsfrage bin ich wirklich anwesend!
00:33:59: Bin ich wirklich da?
00:34:01: Was könntest Du Ausbilderinnen und Ausbildern, Trainern und Bildungsfachleuten mitgeben, die heute hier zuhören, die Präsenzsituationen gestalten und die wirklich mehr in Resonanz mit ihren Teilnehmenden in diesen Lernräumen gehen möchten.
00:34:18: Was kannst du denen ganz praktisch mitgeben?
00:34:22: Geht in den Körper!
00:34:25: Es ist so einfach und mir wurde es auch zu spät gesagt, ich liebe es.
00:34:33: wir sind kognitiv geprägt.
00:34:36: Wir denken vor allem auch mit der linken Gehirnhälfte.
00:34:40: was hilft dann das Gegenteil zu machen ist Man kann Atemübungen machen, ja man muss aber auch nicht mit jedem Atem Übung machen.
00:34:48: Weil das Wichtige ist die Menschen kommen ja auch meistens in die Seminare weil sie noch mehr Kognitives aufnehmen wollen.
00:34:55: Das heißt die linke Seite ist überfordert damit sie entlastet wird und wieder mehr aufnehmen kann.
00:35:01: helfen Dinge wie mal aufstehen sich strecken Füße berühren was anderes machen was im Raum wahrnehmen Die rechte Gehirnhälfte aktivieren oder Erinnerungsübungen.
00:35:14: Sich zu fragen, was war dein am letzten Wochenende?
00:35:19: Welche Kaffee-Tasse hattest du tatsächlich in der Hand am Samstagmorgen?
00:35:22: Das aktiviert Areale die uns anders mit uns selber verbinden und wieder etwas erkennen lassen.
00:35:30: Und dann können wir uns auch mit den Inhalt des Seminars verbinden – ein neues Entfall!
00:35:37: Noda, das sind schöne Beispiele für die Praxis in den Lernsituationen Und traditionell fasse ich einmal am Ende von einem Gespräch wichtige Punkte zusammen, die wir mitnehmen können.
00:35:50: Heute hatte ich die Herausforderung, dass sich ganz viel notieren konnte und ich versuch mal kurz den Überblick für mich wieder zu schaffen.
00:35:57: Wir haben ja diese unterschiedlichen Begrifflichkeiten hier von Entfaltung gesprochen und ich stelle mir mal vor erste Erkenntnis viele Entwicklungsprojekte Transformationsprojekte, die scheiten eben wirklich nicht an der Technologie oder am Budget oder an der Strategie, die nicht trägt.
00:36:18: Sondern sie scheitern an der mentalen Abwesenheit der Menschen, die dort nicht nur sitzend oder im Raum sondern richtig beteiligt sein sollten.
00:36:27: Sie scheitert daran dass Information fließt aber noch keine Bedeutung für diese Menschen entsteht.
00:36:33: Zweitens habe ich mir notiert im Zeitalter der KI-Wirt Kultur zur Infrastruktur Denn KI kann nur lesen, was eine Organisation zuvor an Bedeutung gewoben hat.
00:36:44: Du hast verschiedene von diesem Feld gesprochen.
00:36:48: Ich stelle mir vor die Qualität des Feldes bestimmt letztendlich auch die Qualität des Outputs.
00:36:55: und drittens habe ich für mich mitgenommen Präsenz ist deine Führungskompetenz und eine didaktische Kompetenz gleichzeitig.
00:37:03: Die Frage bin ich wirklich da?
00:37:06: Die gilt im Sitzungszimmer und die gilt aber auch im Seminarraum.
00:37:10: Und wir sollten sie als Kurs, Leitende, als Dozierende oder aus Führungskraft immer mal wieder uns selber aktiv stellen und auch der Gruppe weitergeben seid ihr aktiv da!
00:37:23: Was meinst du zu einer Zusammenfassung?
00:37:25: Gibt es Ergänzung von dir?
00:37:28: Ich bin sehr beeindruckt.
00:37:29: Wir haben tatsächlich ganz schön viele Themen hier heute besprochen.
00:37:33: Du hast die wunderbar zusammengefasst.
00:37:34: ich unterschreibe alles Und auch dem Punkt, ja nicht nur wie aktiviere ich meine Kursteilnehmer sondern eben auch meine Rolle als Dozentin.
00:37:44: Als Trainerin bin ich anwesend und bereit mich mit den Menschen die zu mir gekommen sind wirklich zu verbinden.
00:37:54: Noda ganz am Schluss frage ich immer meine Gäste in der Podcastreihe Education Minds wo kann man sich mit dir vernetzen?
00:38:01: Wo findet man dich?
00:38:02: gerade auch wenn man tiefer in diese heute von dir vorgestellte Aron-Methode eintauchen möchte.
00:38:10: Am einfachsten ist es, über meine Webseiten norahengelbert.de zu gehen.
00:38:16: auf LinkedIn findet man mich mittlerweile auch aktiver auf Instagram über meinen Namen ganz einfach Norah Engelbert.
00:38:24: und auch wer noch mehr über die Organisationsentwicklungsmethode von der Kiona hören will über die Kiona Group.
00:38:35: Wir werden unten in den Show-Notes alle diese Links aufführen und mir bleibt einfach noch am Schluss, dir ganz herzlichen Dank zu sagen für die Zeit, die du mir und uns geschenkt hast.
00:38:45: Ich wünsche dir weiterhin alles Gute!
00:38:48: Herzlichen Dank Ivo nochmal für die Einladung und danke an die Zuhörer.
00:38:55: Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat dann freue ich mich über ein Like und eine positive Bewertung auf Apple und Spotify.
00:39:03: Mehr
00:39:03: Informationen zu mir und meiner Arbeit findest du auch www.applesport.de www.education-mines.com
00:39:11: und
00:39:12: auf linker den.
00:39:14: Alle Links findest du immer auch in den Shownotes!
00:39:18: Ich freue mich, dich auch hier in dem nächsten Episode wieder mit dabei zu haben.
00:39:23: Bis dann – dein Gastgeber Ibo Wüst.
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