#165 Vielfältige Lernwege ermöglichen – Yanik Jeannet
Shownotes
Yanik Jeannet versteht die Schweiz als einen grossen Lernraum: Schule bleibt eine wichtiger Ankerpunkt, doch Lernen kann ebenso in einer Werkstatt, einem Museum, im Wald, in einem Unternehmen oder im Austausch mit einer Mentorin, einem Coach oder einer Fachperson stattfinden.
Im Gespräch erklärt der erfahrene Lehrer und Schulleiter, wie vernetztes Lernen funktionieren kann - und warum vielfältige Lernwege nicht nur pädagogische Freiheit, sondern auch eine tragfähige Organisation brauchen. Mit Connext.Swiss arbeitet Yanik an einer Plattform, die Schulen, Familien, Lernorte und Lernbegleiter:innen verbindet und Lernwege über Projekte, Lernzeiten und Kompetenzentwicklung sichtbar machen soll.
Weitere Themen in dieser Episode:
-Die Idee der Schweiz als vernetzter Bildungs- und Lernlandschaft
-Begegnungen als eigentliche Lernräume
-Individuelle und projektbasierte Lernwege jenseits starrer Stundenpläne
-Wie Lehrpersonen trotz wachsender Vielfalt entlastet werden können
-Lernprofile und Kompetenzentwicklung jenseits einer einzelnen Note
-Die Verbindung von Struktur und Freiheit - inspiriert vom Jazz
Eine Episode darüber, wie aus vielen einzelnen Lerngelegenheiten eine zusammenhängende Lernreise wird, wenn wir das verbinden, was ohnehin schon da ist.
🎧🎧🎧 Reinhören lohnt sich.
Ressourcen:
LinkedIn von Yanik Jeannet: https://www.linkedin.com/in/yanik-jeannet-b891a7215/
Webseite von Yanik Jeannet: https://www.connext.swiss
Podcastgespräch mit Marco Jakob zu “Co-Workingspaces und kreative Lerngemeinschaften”: https://education-minds-podcast.podigee.io/46-046-marco-jakob-coworking-spaces-und-kreative-lerngemeinschaften
Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten?
Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
Transkript anzeigen
00:00:00: In der Schweiz gibt es unglaublich viele Menschenorte und Angebote, die Kinder- und Jugendliche beim Lernen bereichen könnten.
00:00:08: Aber gleichzeitig bleiben diese Ressourcen oft voneinander getrennt.
00:00:14: Und unser Bildungssystem ist einfach weiterhin stark fragmentierend.
00:00:21: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode meines Podcasts Education Mites – didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung!
00:00:30: Ich bin Nivo Wüst Trainer und Fachbuchautor, und unterstütze Unternehmen, Institutionen und Bildungsorganisationen ihre Arbeit im Bereich der Erwachsenenbildung zu professionalisieren.
00:00:42: In diesem Podcast spreche ich mit kompetenten Gästen über innovative Formen der Bildungsarbeit.
00:00:49: Du gewinnst wertvolle Hinweise und
00:00:50: Inputs rund um
00:00:52: das Thema didaktische Reduktion und Erwachsenenbild.
00:00:55: Ich freue
00:00:56: mich dass du heute wieder dabei bist.
00:01:00: Willkommen zu einer neuen Episode
00:01:02: von Education Mind.
00:01:03: Heute habe
00:01:04: ich einen Gast hier im Studio, der die Schweiz als Lernraum versteht.
00:01:07: Janik Chaneh!
00:01:09: Janik war Lehrer und Schulleiter hat bisher zwei Schulen mit aufgebaut und geleitet und unterrichtet heute an der OFFH-Schule einer Schule für hochbegabte Kinder in St.
00:01:20: Gallen.
00:01:21: sein Antrieb Kindern und Jugendlichen Lernräume zu eröffnen, indem sie ihre Neugierfolgen eigene Wege entwickeln und ihr Lernen mitgestalten können.
00:01:31: Mit Connex Twist arbeitet er an einer Plattform, die Schulen, Familien, Lernorte und Lernbegleiterinnen verbindet.
00:01:39: Dahinter steht eine größere Frage – wie lassen sich vielfältige Lernwege im Alltag ermöglichen, organisieren und sichtbar machen?
00:01:48: Denn Weg zum Launch dokumentiert der gerade öffentlich in seiner Achtzig-Tage-Challenge auf LinkedIn.
00:01:54: Ach ja!
00:01:55: Wer ihn abseits der Bildung sucht findet ihn am Schlagzeug.
00:01:59: Das hat er vor einiger Zeit an der TS-Schule St.
00:02:01: Gallen studiert.
00:02:02: Janik, schön dass du hier im Gespräch bist!
00:02:06: Vielen Dank, wo?
00:02:07: ich freue mich sehr über die Einladung und ja... Ich freue mich auf das Gespräch mit
00:02:13: dir.
00:02:29: Janik, wie passt das alles zusammen?
00:02:32: Ja, das ist eine sehr gute Frage und diese Frage stelle ich mir auch immer wieder ab und zu.
00:02:39: Ich glaube bevor dass ich da auf die einzelnen Stationen meines Lebens eingehe lässt sich sicher auch sagen, dass... ...ich probiere immer eigentlich dort hinzugehen wo ich Resonanz erfahre oder wo ich Interesse spüre.
00:02:53: Und ich glaube diesen Weg habe ich immer irgendwie offenbar konsequent verfolgt.
00:02:59: Das kann sein eben Ausbildung als Lehrperson.
00:03:02: Das war vor zwanzig Jahren bald, wo ich meine Ausbildung abgeschlossen habe.
00:03:11: Wo ich im Kinderdorf Pestalotsi gearbeitet habe und wo ich stark mit Interkulturalität und auch Kinder mit sonderpädagogischem Bedarf in Kontakt kamen.
00:03:23: Und diese Vielfalt hat mir immer sehr entsprochen, fand ich immer sehr spannend!
00:03:29: Dann in einem nächsten Schritt vor ihm Kinder drauf die Schulleitung übernahm.
00:03:34: Hab dann irgendwann gespürt, das ist etwas, dass sich schon lange auch seit Kind immer fasziniert war.
00:03:43: Auch mein Vater, der stark in dieser Welt war und auch noch ist.
00:03:47: Und auch da habe ich starke Resonanz verspürte und hab dann irgendwann entschieden jetzt mache ich diese Jazz-Schule.
00:03:53: Nach St.
00:03:54: Gallen habe ich diese Ausbildungsjahr lang gemacht.
00:03:59: Ich bin dann zurück in den Lehrberuf gegangen, weil mich das wiederum angezogen hat.
00:04:07: Vor ziemlich genau zehn Jahren habe ich eine Schule gegründet mit meinem damaligen Companion – die Puravidaschule.
00:04:14: Geholfen sie mit aufzubauen und es war ein sehr spannender Prozess.
00:04:20: Dadurch dass ich immer dem nachgehe, wo ich diese Motivation verspüre ... Vier Jahre später dann eine neue Herausforderung gesucht, habe an der ÖFFA-Schule eine weitere Schule mit aufgebaut.
00:04:37: Auch mit Unterricht und auch mit Schulleitung.
00:04:40: Und jetzt vor einigen Jahren dieses Connect-Projekt mitaufgebaut war da eigentlich von mir her.
00:04:49: Ich glaube in diesem Projekt kommt alles zusammen was meine Überzeugungen was Lernen betrifft.
00:04:56: Ja, wir kommen das aus irgendwo zusammen und jetzt stehe ich hier mit dir und freue mich darüber, mit dir vertieft da
00:05:04: einzugehen.".
00:05:05: Das wird ein interessantes Gespräch.
00:05:07: zur Vorbereitung war ich vorhin noch auf deinem LinkedIn-Profil und auf der Webseite von eurer Schule Und du sagst immer wieder die Schweiz ist mehr als ein Land Die Schweiz ist ein Lernraum.
00:05:21: Was meinst Du damit konkret?
00:05:23: Ja, ich meine die Schweiz ist oder ich verfüge einfach eine unglaubliche Vielfalt an Wissen Erfahrungen Menschen und Orten.
00:05:33: Und ein großer Teil davon im Lernen von Kindern Jugendlichen spielt wieder keine große Rolle.
00:05:41: also es ist wie im neunzig Prozent der Lernzeit verbringen die Kinder und Jugendlicher nicht am gleichen Lernort das in Prinzip in der Schule im Schulgebäude.
00:05:51: Und darum sage ich, wenn man sich jetzt die Schweiz als Großen oder sogar die Welt als Lernraum vorstellt.
00:05:57: Dann ist das eine vielfältigere Geschichte.
00:06:01: und wenn ich davon spreche dass ich die Schweiz Als lernraum bezeichne dann geht es einfach darum von einer Bildungslandschaft in der lernen überall stattfinden kann in unterschiedlichen Konstellationen, in der Schule.
00:06:17: Wir sind zum Beispiel regelmäßig in einer Bibliothek oder?
00:06:22: Das kann in einem Kunstattelier mitten in der Stadt sein von Wissensvermittlerinnen die selber irgendwie für das Thema brennen.
00:06:30: Das kann im Wald sein, das kann in einem Unternehmen sein, es kann im Coaching sein mit einem Mentorin, einem Coach, einer Fachperson und so entstehen dann eben diese vielfältigen Lernwege.
00:06:42: Behält die Schule trotzdem eine Bedeutung?
00:06:45: Wie siehst du das?
00:06:46: Ja, also ich denke ... Die Schule bleibt ja dann ein sehr wichtiger Ankerpunkt oder so.
00:06:53: Das möchte ich auch stark betonen.
00:06:56: Ich glaube wenn wir von ... Ja, ich glaube die ganzen Peer-Geschichten, die sozialen Interaktionen und Beziehungsthemen, es ist wichtig, dass wir als auch Wenn wir den Bezug herstellen zur Familie, da ist das ja auch dieser Ankerpunkt.
00:07:14: Und ich glaube von da aus entdecken die Kinder die Welt mit dem sicheren Hafen der Familie im Rücken sozusagen und bei der Schule ist es genau gleich oder wieder so... dieser sichere Hafen und dann, von da aus eben die Welt zu entdecken.
00:07:35: Und dann ist einfach die entscheidende Frage welcher Ort welche Person und welches Thema passen dann am besten zum Lernweg des Kindes oder?
00:07:43: Da braucht es dann eben diese Verbindungen zwischen Schulen Familien, Lernorten und den Lernbegleiterinnen.
00:07:51: Ja daher die Schweiz ist für mich in dem Sinn wie Also die Schweiz als Lernraum ist für mich wie die Vision von einer Bildungslandschaft, in der die vorhandene Vielfalt dann auch fürs Lernen genutzt wird.
00:08:06: oder so zusammenfassend.
00:08:08: Mir gefällt dieser Blick von dir auf vielfalt und Diversität.
00:08:12: Das war ja hier in der Podcastreihe auch schon wiederholt Thema das ich Gäste hatte Die Vielfalschance sehen und da spüre ich bei dir ganz stark Und ich will diesen Gedanken von der Bildungslandschaft mal aufgreifen.
00:08:24: Wir haben für unser Gespräch du und ich so als Arbeitstitel gewählt, dass wir sagen komm!
00:08:29: Wir sprechen über eine Bildungsreise ganz anders.
00:08:32: Und wir sprechen darüber lernen vernetzt zu denken.
00:08:36: Und hier will ich dir die Frage zuspielen – Lernen vernetzt denken?
00:08:40: Was bedeutet das für dich?
00:08:42: Ja also ich glaube es ist wichtig, dass man zunächst mal die Unterscheidung macht zwischen den Vernetzten denken.
00:08:46: Also diese Begrifflichkeit kennt man ja schon und den vernetzten Lernen.
00:08:51: Ich habe mich stark mit diesen Begrifflichkeiten auch auseinandergesetzt, für mich wie gemerkt hat dieses vernetzte Lernen was bedeutet das?
00:09:00: Wenn ich das für mich nochmal so durchgehe dann ist es bedeutsam für mich dass jeder Mensch und irgendwo dazu gehören natürlich die Kinder und Jugendlichen oder die Möglichkeit haben ihren eigenen Lernweg zu gehen Dafür, dass es bedeutet, dass Lernen nicht mehr ausschließlich über einen festen Stundenplan oder einen bestimmten Raum einfach nur die zuständige Lehrperson stattfindet.
00:09:29: Sondern eben wie wir schon zuvor beim Schweizerlernraum gesprochen haben, dass das eine Vernetzteerfahrung sein kann für die Kinder und dass sie wieder Lernnetz schrittweise knüpfen können.
00:09:45: Und entscheidend ist, welche Ressourcen ein Kind für diesen nächsten Lernschritt benötigt.
00:09:52: Das kann dann eben die Lehrperson sein in der Schule – da haben wir vor kurzem miteinander gesprochen – das kann ortsunabhängig sein oder mehr auch mit den Online-Möglichkeiten, die wir heute haben und dass ein Mentoring zum Beispiel online auch passieren kann.
00:10:10: Und in einem solchen Gespräch lässt sich beispielsweise der aktuelle Projektstand reflektieren oder sagen wir haben ein Kind, das sich stark für Robotik interessiert und in der Schule gibt es dann keine... Person, die dann dieses Fachwissen hat.
00:10:30: kann geschehen oder ist irgendwo auch ein begrenzter Lernraum in der Schule und dass man dann wie über diese Grenze hinaus denkt und konkret schaut und sagt okay gut was heißt Robotik?
00:10:41: Was gibt es da für Angebote?
00:10:44: Und das man sieht.
00:10:46: Okay, gute Robotik gibt es diese und diese Personen und dass das diese Matching stattfinden kann.
00:10:56: dann der entsprechende Moment, ich sage jetzt wie ein Instrumentalunterricht oder da schaut man auch zuerst Match das oder zuerst mal welches Instrument.
00:11:05: dann die Person und wenn das in der Schnupper-Lektion matcht, dann sagt man okay da möchte ich jetzt Zeit mit diesem Mensch verbringen.
00:11:12: Und mich mit dem Thema nicht mehr befassen.
00:11:15: Das ist wie das vernetzte Lernen.
00:11:17: Da geht es eben um diese Verbindung zwischen den Personen, zwischen dem Thema, zwischen auch den Orten.
00:11:25: oder ein Ort kann auch sehr viel Resonanz auslösen Und das gibt dann eine sehr vielfältige Form von Begleitung und dazu gehören natürlich auch diese digitalen Möglichkeiten.
00:11:35: Das erweitert den Kreis der Menschen, Orte- und Themenressourcen auf die ein Kind zugreifen kann.
00:11:44: Wir kommen hier der Gedanke Janik!
00:11:46: Bei mir war Marco Jakob Aufbesuch, der eine zentrale Rolle im Effinger in Bern in diesem Co-Working Space spielte und im Gespräch bei Education Minds hat er so ein Beispiel erwähnt von einem Jugendlichen in der Ausbildung, der plötzlich viele Interesse an Pilzen und Pilzzucht hatte.
00:12:04: Und sie haben diesen jungen Menschen ich glaube der war sechzehn oder siebzehnt zusammengebracht mit einem, ich glaube, siebzigjährigen Mann unter Siebzigjährigen unter Sechszehnjährige die haben zusammen einen Pilz Zuchtprojekt aufgezogen, dass zuerst einmal zweimal noch auf die Nase gefallen ist.
00:12:21: Aber dann beim dritten Versuch war das ein Geschäftsmodell und die beliefern seither Gastronomiebetriebe mit in der Stadt Bern gezüchteten Speisepilzen.
00:12:31: Und ich meine, das ist ja so ein geniales Projekt was dieser junge Mensch dort selber ausprobieren lernen konnte experimentieren konnte.
00:12:39: Dieses Bild, das du uns jetzt zeichnest.
00:12:41: da war ein Mentor der bereits im Pensionsalter ist.
00:12:44: Er gesagt hat ich hab da Fachwissen können wir zusammen aufziehen Pilze züchten für die Restaurants in Bern und Ich bin interessiert von dir zu hören was so deine Gedanken sind.
00:12:56: Was brauchen dann Kinder?
00:12:58: In einer solchen Situation dass sie eben so experimentell explorativ unterwegs sein können?
00:13:07: Ich durfte ja Marco auch kennenlernen im Rahmen meiner Bildungsreise, wo wir später noch darauf zurückkommen.
00:13:14: Und wir haben genau diese Themen besprochen.
00:13:16: Es geht mir das Herz auf, wenn du dieses Beispiel bringst.
00:13:20: Das ist unglaublich!
00:13:21: Das ist für mich das perfekte Beispiel von Wenn Menschen zusammenkommen und Themen
00:13:32: usw.,
00:13:33: dass dann irgendwo in Resonanz kommt oder dann hat man ja wie ... Wie soll ich sagen, diese Selbstwirksamkeit als Kind?
00:13:45: Mehr Selbstwirksamkeit geht ja dann nicht.
00:13:47: Und die Kunst besteht aber aus diesem ersten Impuls der entsteht, dass man das weiterfolgt und das zu Boden bringt.
00:13:57: Das ist wie so das zentrale Element, dass es viele Ideen gibt.
00:14:02: Es gibt auch sehr viele Inspirationen, die man bekommt.
00:14:06: Aber um das dann wirklich ein Projekt dann entsprechend abzuschließen und dann dran zu bleiben und so weiter, da braucht es auch die Personen dahinter.
00:14:15: Ich spreche oft von Mentoringen.
00:14:17: Das kann auch die Lehrperson sein und hilft dann aus diesen verschiedenen Prozessen emotionalen Zustände, die daraus entstehen oder gut zu begleiten und zu helfen irgendwo diese Selbstherkommensamkeit stets aufrecht zu erhalten, auch mal ein emotionales Tief zu begleiten oder ich meine für uns Erwachsene ist das ja selbst schon.
00:14:42: schwierig genug ein Projekt durchzuziehen.
00:14:44: Und wir müssen auch diese Selbstregulationsthemen, müssen wir auch einen Umgang damit finden und die begleiten uns auch ständig und ich glaube das bei den Kindern früh zu üben ist eigentlich das Beste für sie fürs spätere Leben.
00:15:00: auch denke ich auch für die Anforderungen, die vielleicht auch die Arbeitswelt für uns bereithält.
00:15:06: also von dem her ja perfektes Beispiel.
00:15:11: Das zu skalieren gefällt mir nicht das Wort, aber ich sage jetzt mal auf ein viel größerer Anzahl von Kindern und Jugendlichen Erwachsenen eben auch jetzt wie du sagst pensionären oder wie auch immer dass man dieses Netz eigentlich so größer macht.
00:15:27: Ich glaube es ist schon einer meiner zentralen Anliegen.
00:15:30: Du sagst Bildungslandschaft?
00:15:32: Du sagest vernetztes Lernen?
00:15:34: Ich höbe an dir immer wieder Resonanz ermöglichen und diese Resonanz auch spürt und darauf weiter aufbauen.
00:15:42: Und ich habe uns ja auch dank Resonanzen auf LinkedIn kennengelernt, ich hab nämlich deine interessanten Beiträge dort beachtet!
00:15:50: Du hast auf LinkedIn geschrieben du seist gerade auf einer Lernreise mit dem Rad quer durch die Schweiz unterwegs.
00:15:56: wir haben spontan beim Strandbad Lido in Lucerne abgemacht.
00:16:04: Janik, warum diese Reise?
00:16:06: Was gefällt dir an spontanen Treffen?
00:16:08: und wenn ich das Richtige erinnere hast du gesagt der eigentliche Lernraum ist ja die Begegnung.
00:16:14: Die Begegnung als Lernraum!
00:16:16: Und das habe ich mir damals aufgeschrieben damit dich das heute im Podcastgespräch nutzen kann.
00:16:22: Erzähl uns von dieser Reise erzähle uns von deinen Begehnungen um.
00:16:26: vielleicht gibt sie eine Begegenung die die besonders in Erinnerung geblieben ist.
00:16:31: Ja also Wenn ich an diese Bildungsreise zurückdenke, ist das etwas wie für mich auch jetzt noch irgendwo näher.
00:16:42: Es war ein Wahnsinns-Highlight Meine Frau und ich, wir schenken uns gegenseitig eine Woche in der wir einfach das machen was wir wollen Und ich habe mich dann entschieden an dieser Bildungsreise zu machen unterwegs zu sein.
00:17:01: Ich habe dann kurzfristig gefunden, mal schauen was da überhaupt auch werden kann.
00:17:06: Also ich habe mich sicher entschieden mit dem Fahrrad loszugehen weil das auch eine Passion von mir ist und habe dann relativ kurzfristigen auf Linken die Leute, wo wir schon Online-Kontakte oder uns kennengelernt haben getagt oder Leute aus der Bildungslandschaft habe ich mal gesagt, ja, ich bin da unterwegs.
00:17:24: Wer hat Lust?
00:17:25: Und es war wirklich drei Tage bevor das sich dann losgeradelt ist.
00:17:29: Ich habe mit null Erwartungen gehabt und im schlimmsten Fall mache ich einfach eine coole Velotour.
00:17:35: Dann haben die Resonanz wieder das Thema groß.
00:17:40: Da habe ich gesagt, dass ich gleich da bin.
00:17:42: Das waren auch Ferien.
00:17:43: Ich war gespannt, was da überhaupt möglich war Und dann habe ich es noch mal nachgezählt im Vorfeld dieses Gesprächs.
00:17:50: Es waren zehn Menschen, die ich kennengelernt habe.
00:17:53: Die meisten davon – ja nicht immerhin doch!
00:17:55: Vielleicht die Hälfte hatte ich vorhin noch nicht gesehen, also face-to-face und das waren unglaubliche Begegnungen.
00:18:03: Also eben als das was wir miteinander jetzt auch bisher besprochen haben, das hat Traum gehabt.
00:18:08: Das sind Menschen.
00:18:11: Ja, ich glaube wenn ich so den gemeinsamen Nenner zu finden probiere sind das Menschen die... Das sind Bildungsreisende oder?
00:18:16: Also ich sehe dich auch als Bildungs-Reisenden.
00:18:19: also all das was du mir schon erzählt hast.
00:18:21: Was du machst ein Buch dass du im Moment schreibst deine Podcast eine Vielzeitigkeit oder das ist denke ich etwas für Kinder und Jugendliche sehr inspirierend ist.
00:18:34: Was ich damit meine ist irgendwo das es wie.
00:18:39: Also ich mache jetzt eine kleine Klammer auf, aber dass es wie die Möglichkeit gibt für Kinder und Jugendliche möglichst oft mit solchen Menschen in Kontakt zu kommen.
00:18:46: Die ihren eigenen Bildungsweg gehen, mutigen voranschreiten, zeigen hey, guck mal das funktioniert man braucht Geduld und es lohnt sich!
00:18:54: Und dann den Erfolg, den man denn hat.
00:18:56: Das ist einfach... Dann kann man das in richtig Sicht zuschreiben.
00:19:00: Diese zehn Menschen, die ich getroffen habe sind alle so unterwegs.
00:19:03: also ich habe Karin Anderhalten und Viktor Steiner Von der Grundacherschule, ich durfte Einblick haben zur Schule oder vor zwanzig dreißig Jahren gegründet und das ist ein Leben drin.
00:19:20: Das ist irgendwo ... das ist ihr Herz und ihr Seele die drin sind.
00:19:24: Und das ist eine Zeit-Fans auf zwei Stunden, die wir miteinander teilen durften.
00:19:31: Und dann Dina Mazzotti, Hochbegabung Angela Jeter-Diso, Mrs.
00:19:37: Networkerine... Und
00:19:39: die auch bei mir im Podcast war?
00:19:40: Die liebe Angela!
00:19:42: Jörg Berger oder schon leider von Knoenau und natürlich auch noch ganz viele ... Andere Rollen kennt man.
00:19:50: Marco Jakob, oder?
00:19:51: Haben wir gerade gesagt.
00:19:52: Wir
00:19:52: rufen verlinken seine Podcast-Episode.
00:19:54: Genau,
00:19:55: co-learning, da durfte ich auch im F Finger dabei sein und ich meine eben hat ja auch das YOLO-Projekt und diese Lernen die dort sind... Das ist mir sofort aufgefallen.
00:20:05: oder wie wenn wir sprechen nehmen von dieser intrinsischen Mostivation was die damit bringen schon für eine Reife die eigenen Podcasts die sie ja auch machen in diesem Rahmen.
00:20:17: Das sind Unternehmer, die denken in Geschäftsmodellen, das sind Innovatoren, das ist alles so mängliche weibliche Daniel-Dysentrieb!
00:20:26: Genau, da sehe ich auch immer wieder die LinkedInbeiträge.
00:20:30: oder von diesen jungen Menschen.
00:20:31: also dann habe ich Wolfgang Bebel.
00:20:34: vom Professor und Bildungswissenschaftler durfte ich bei ihm sein und austauschen.
00:20:42: Daniella Schädeli Jahrgangsschule BELB Zum Abschluss auch nach Daniel auf der Mauer von der Merkator-Stiftung.
00:20:50: Und da hätt ich natürlich in Luzern, oder?
00:20:54: Du hast mir deinen Lernraum gezeigt, du hast mir Luzeren gezeigt und von der Geschichte erzählt von dieser Stadt.
00:21:02: Da ist ganz viel Leben drin!
00:21:04: Darum sage ich das Lernen nicht so vielfältig wie das Leben selbst.
00:21:08: und daher glaube ich auch dass diese Woche Die trägt mich bis heute.
00:21:14: Die wird mich wahrscheinlich ein ganzes Jahr irgendwo noch begleiten oder auch länger natürlich, aber ich freue mich jetzt schon auf die nächste Reise und hoffe wirklich wieder auf ähnliche Begegnungen.
00:21:27: Fantastisch
00:21:27: wunderbar!
00:21:28: Und normalerweise wenn ja Freunde in Luzern vorbeikommen dann sage ich immer lass uns eine Tour mit dem Boot quer über den See machen weil ich halt seit Jugendjahr nicht... Kayak-Club dort unterwegs bin.
00:21:42: Und bei deiner nächsten Reise schau, dass du einen Stopp in Luzern machst und dann ziehen wir wirklich mit dem Boot über das Wasser und können dort unseren Dialog weiterführen!
00:21:51: Aber heute im Gespräch, Annik will ich mit dir auch noch über Connex Swiss sprechen.
00:21:57: Ihr seid mit zahlreichen Lernortenschulen und Bildungsaktüren aktiv im Austausch.
00:22:04: Erzähl uns an Zuhörerinnen und Zuhören.
00:22:06: was steht hinter der Idee Connect Swiss, was soll dadurch möglich werden und wen genau wollt ihr erreichen?
00:22:14: Also der Ausgangspunkt von Connect Swiss ist dann nicht das.
00:22:19: es geht von einer einfachen Beobachtung aus.
00:22:22: In der Schweiz gibt es unglaublich viele Menschenorte und Angebote die Kinder und Jugendlichen beim Lernen bereichen könnten und es bereit zu tun.
00:22:30: aber gleichzeitig bleiben diese Ressourcen eben oft Voneinander getrennt und unser Bildungssystem ist einfach weiterhin stark fragmentiert.
00:22:41: Die Schulen organisieren ihren Alltag innerhalb ihrer Strukturen, familien suchen individuell nach Möglichkeiten und viele spannende Lernorte und Wissensvermitteln erreichen dann dadurch nur einen kleinen Teil der Kinder.
00:22:56: Connex basiert wie auf der Grundannahme das die Lernreise des Kindes im Zentrum stehen soll.
00:23:03: Jedes Kind ist anders und jede Lernreise ist anders, somit anders.
00:23:10: Ich weiß nicht ob du ihn kennst Ken Robinson der Bildungsexperte-Bildungsforscher?
00:23:16: Ja
00:23:16: genau er hat auf TET die berühmten... Sir Ken Robinson Talks, einige davon haben mehrere Millionen Downloads und der spricht ja von blühenden Landschaften.
00:23:26: Und er nimmt das Dead Wally in den USA und sagt schaut dort mal vorbei wenn nur ein bisschen Regendortmahl fällt!
00:23:33: Das ist ja unglaublich und erwünscht sich eben diesen Regen auch für die vertrockneten Bildungslandschaften.
00:23:38: Okay interessante, interessantes schönes Bild.
00:23:43: Er hat ja auch gesagt, er ist wie überzeugt, dass jedes Kind sein eigenes Talent nennt das Element.
00:23:57: Ja, es geht um dieses Element.
00:23:58: Es geht darum, dass Kinder und Jugendliche das junge Menschen ihr Element finden können.
00:24:02: Gewisse lernen also finden das ja sofort ab dem Alter von drei Jahren oder die gehen sofort etwas nach?
00:24:09: Und ich glaube manchmal hat man ein bisschen die Tendenz zu sagen, es gibt jenige, die das Talent haben, die mitbringen und die machen dann ihre Reise sowieso, die gehen ihren Weg unabhängig von der Schule.
00:24:26: Dieses Bild gefällt mir nicht.
00:24:28: Ich glaube ebenfalls einfach, dass jedes Kind und alle irgendwo ihr Element haben aber es nicht alle entdecken.
00:24:36: Jeder soll eigentlich die Möglichkeit haben das für sich zu entdeckern.
00:24:42: Und ihr wollt so ein Lernnetzwerk aufbauen?
00:24:44: Dass eben diese verschiedenen Akteure zusammenfinden!
00:24:47: Genau, genau.
00:24:50: Um auf Konex Twist zu kommen oder ich glaube um diese Erfahrung zu ermöglichen, um zu sagen individuelle Lernreise bedeutet auch mehr Komplexität.
00:25:01: Ich glaube das lässt sich nicht vermeiden und ich glaube damit diese Ermöglichung der Lernreise wie gewährleistet ist müssen wir so drei Aspekte erfüllt sein.
00:25:13: oder seien das die vielfältigen Lernangebote, die wir vorab besprochen haben, die müssen sichtbarer werden.
00:25:21: Somit ist eigentlich Connect wie eine Plattform, um die Sichtbarkeit dieser Lernart und dieser Angebote dieser Menschen zu erhöhen.
00:25:28: Zu gewährleisten.
00:25:31: Der zweite Aspekt ist das Ziel auch sein muss oder dass die Notwendigkeit besteht für eine solche Lernreise oder für individuelle Lernwege, dass die Bildungsakteurinnen sich stärker vernetzen müssen – ich glaube es ist wirklich ein Müssen!
00:25:47: Und ich bin da überzeugt, dass die geschickte Verknüpfung der Bildungsressourcen helfen würde diese auch die chronische Überlastung, die wir im Moment in unserem Bildungssystem erfahren um dieser Überlastungen gegenzuwirken.
00:26:00: Also das wäre eigentlich nur schon der angenehme Nebeneffekt wenn man von einem Nebeneffekten sprechen kann als wäre ein großer der da geleistet wird oder?
00:26:11: Raucht auch eine Verbindung zum schulischen Lernen von einem Projekt her, wie habt ihr das angedacht?
00:26:18: Genau.
00:26:18: Und dann ist der dritte Aspekt oder diese Form von Lernen braucht einiges an einer Organisation, wie gesagt es wird sehr schnell komplex Und somit ist Connect dann nicht genau, ich sage jetzt die digitale Schnittstelle oder der Knotenpunkt um diese Lernreise zu ermöglichen.
00:26:36: Es erfordert Planung, es erforderte Koordination und Absprache.
00:26:42: Ich glaube das kann schon innerhalb der Schule beginnen, man öffnet die Räume und schaut was gibt es für Ressourcen?
00:26:49: Was ist für Wissen da?
00:26:51: Was gibt es für Interessen von seit der Kinder und Jugendlichen?
00:26:54: Und dann, dass man innerhalb von der Schule selbst irgendwo viel mehr Flexibilität und Dynamik entwickelt.
00:27:00: Dafür braucht das ein Tool.
00:27:01: Ich glaube dieses Tool ist entwickelt worden.
00:27:05: Das genau diese Formen... von Lernen dann ermöglicht werden, mit etwas.
00:27:12: ich sehe auch in diesem Raum ist diese Lehrperson so und so.
00:27:15: Und ich kann dann und dann gehen auch flexibel das es nicht auch im vornhin einen Stundenplan braucht der immer fix ist genau gleich sondern einfach dass ich sage dem dynamischer Stundenplan oder ein Kalender Und dann ist jede Woche nicht immer gleich, die ist sehr dynamisch.
00:27:34: und trotzdem braucht es eben diese Struktur.
00:27:39: über die Schule hinaus denken, oder?
00:27:41: Dieses vernetzte Lernen.
00:27:43: Dann braucht es Absprachen auch mit außerschulischen Lernarten.
00:27:47: Mindplay-Doyer ist sowieso auch, dass man sagt das lernen soll.
00:27:51: im Moment dienen außerschulische Lernen und vor allem darum für einen Ausflug, für ein Event.
00:27:56: Wir gehen heute, gehen wir ins Technorame, aber wieso nicht sagen okay Es geht ja darum, dass mein Kompetent in etwas wird, also dass man zu meinen Impuls hat Freude hat er nicht oder sieht, okay da ist Resonanz.
00:28:10: Aber nachher wenn man etwas gut und kompetent werden will dann braucht es mehrmals die wiederholendes Lernen und so weiter üben und da reicht das nicht aus einmal ins Technorama zu gehen oder es reicht nicht aus ein Mal in das Mala-Atelier mit diesen Menschen der mir das so super erklärt hat.
00:28:31: Und da könnte ich mir vorstellen, dass man sagt okay in der Schule könnte auch ein witzer Normalität werden.
00:28:38: Dass man zum Beispiel am Dienstagmorgen dann in diesem Atelier im Wintertour ist bei diesen super Kunstvermittler und das über einen Semester macht.
00:28:49: Das braucht dann wiederum diese ganze Koordination und dafür haben wir dieses Tool auch entwickelt.
00:28:54: Hochinteressant!
00:28:56: Gebt ihr hier mal einen kritischen Einwurf?
00:28:58: Wie neugierig, wie du darauf reagierst.
00:29:00: Jetzt könnte ich ja sagen, Lehrpersonen sind chronisch überlastet und Lehrpersonern sind von Natur raus nachdenkliche und kritische Menschen Und viele Schulen arbeiten schon heute mit irgendeiner Lernplattform.
00:29:13: Was antwortest Du ihnen wenn sie dich fragen ist Connex Twist nicht einfach ein zusätzliches neues Tool und dazu noch einen Tool das richtig viel Zeit frisst?
00:29:24: Ja Ja, ich denke die Skepsis ist sicher berechtigt.
00:29:26: Ich glaube es gibt so viele Tools wie Sand am Meer und ich glaube als Lehrperson hat man ja nicht immer die Wahl was man dann effektiv nutzt.
00:29:35: oder das wird auch entschieden und da muss man mitmachen.
00:29:38: Und ich glaube meine persönliche Erfahrung ist dass gewisse Tools sehr hilfreich sind und ich sehr gerne nutze auch und andere die nutze sich vielleicht mehr wiederwillig.
00:29:47: Also das habe ich in beiden Rollen erlebt sowohl als Schulleitung als auch als Lehrpersone.
00:29:54: Ja, ich glaube die Idee von Conex ist ja ein digitaler Knotenpunkt damit das Lernen vor Ort stattfinden kann.
00:30:03: Damit außerschulische Lernorte besser erschlossen werden können.
00:30:06: Damit Begegnungen stattfinden können.
00:30:09: Das ist für mich das Hauptargument oder?
00:30:11: Also es ist nicht so.
00:30:12: die Plattform kein Selbstzweck sondern hat verschafft einen Mittel um verstärkt in Kontakt mit verschiedensten Menschen, mit verschiedenen Themen und verschiedenste Orten zu treten.
00:30:24: Ich glaube das ist wie so das Hauptargument... Kannst
00:30:28: du dir vorstellen dass das die Lehrpersonen auch entlastet?
00:30:31: Ja also ich glaube diese Form von Lernen ist ja sehr visionär.
00:30:37: Also ich glaube sie wird vielleicht auch Zeit brauchen bis sich das auch etabliert.
00:30:42: Aber ich glaube, die Plattform kann man auch nutzen innerhalb der Schule.
00:30:46: Man kann es ganz normal als LMS nutzen.
00:30:50: Was ich noch gar nicht gesagt habe ist dass die Lernreise in diesem Sinn wie ein Tool für die Visualisierung des Lernprozesses ist.
00:30:57: Es geht auch darum, dass sich Kinder und Jugendliche und auch die Lehrpersonen und Eltern sehen können, wie diese Lernreiße sich schrittweise entwickelt um das zu dokumentieren.
00:31:06: Das ist eigentlich wie ein Portfolio oder man spricht immer von diesen Portfolios Und da, dass man sieht wie wenn man schon vier, fünf Jahre, sechs Jahre halt auch schon lernen unterwegs ist und das visualisiert bekommt.
00:31:20: Und ich dann wie in einem Tagebuch nachschauen kann, vor drei, vier Jahren habe ich das gemacht oder in diesem Monat das.
00:31:25: Und das wiederum ist auch wieder etwas Nährendes, oder?
00:31:27: Ich glaube es ist sicher wieder interessant für die Lehrpersonen und auch für Kinder, auch für die Eltern.
00:31:34: Ich probiere auch immer ganzheitlich zu denken oder die Eltern auch mit hineinzunehmen in diesem Prozess.
00:31:40: Und das andere ist einfach das Tool selbst oder dass man, dass man einfach nehmen kann für Organisations- und Koordinationszwecke.
00:31:49: Es ist möglichst intuitiv gebaut weil das haben wir auch gesagt ich was mir immer gefehlt hat ist mit dieses Intuitive.
00:31:56: Das haben wir wirklich probiert jetzt so zu implementieren, dass es sowohl für Lehrpersonen als auch für die Kinder einfach Spaß macht es zu nutzen.
00:32:05: Ja, lasst euch überraschen.
00:32:07: Ich meine das ist der Launches am ersten September und dann kann man es auch für sich selbst anschauen.
00:32:14: aber ich hoffe wirklich dass es einen schönen Mehrwert gibt und wir sind jetzt eine Weile dran und konnten uns mit diesen ganzen Fragen beschäftigen.
00:32:23: Lass uns hier ein Moment ein bisschen konkreter noch werden.
00:32:25: Montagmorgen Schule.
00:32:27: Ein Kind öffnet auf dem Bildschirm Connex Twist.
00:32:31: Ich stelle mir mal vor, es plant seine Lernzeit im Kalender.
00:32:35: Jede Stunde zählt als Lerneinheit.
00:32:38: Ihr habt bei euch so ein sogenanntes Kompetenzrat, habe ich gesehen mit zwölf Metaskills.
00:32:43: Janik, erzähl uns mal was dieses Kind an so einem Montag genau erlebt bis am Abend die erste Lerneinheit im Rat sichtbar wird?
00:32:54: Ja also für euch noch ganz kurz diese Metaskills haben wir ja entwickelt um... die Verbindung zu den außerschulischen Lernorten und zu Familien- und Ferienprogrammen herzustellen.
00:33:08: Man kann auch Lebenskompetenz oder Future Skills sagen, wir haben diese zwölfmal definiert zum Beispiel Gesundheit und Wohlbefinden
00:33:17: usw.,
00:33:18: also Sport Sport und Bewegung.
00:33:21: Das sind so wie übergeordnete Skills, die dann verknüpft sind mit den entsprechenden Fächern.
00:33:28: D.h.,
00:33:28: alles was in einem Fach gelernt wird, wird direkt an Verknüpf mit seinem Metaskill.
00:33:32: Und dieses Kompetenzrad ist dann repräsentiert an diese zwölf Skills.
00:33:38: Was jetzt eine Frage betrifft?
00:33:39: Oder ich glaube Wir haben jetzt auch in unserer Schule ein bisschen Erfahrungen sammeln können, aber eben die Plattform ist dann noch nicht abgeschlossen.
00:33:48: Wir haben da sehr viel mit Prototypen gearbeitet.
00:33:52: Also es sieht einfach zuerst, dass sein Kalender seinen Stundenplan mit Mathematik Deutsch, das ist wie so der... Da geht's ja ein bisschen die Arbeitsumgebung, die sich als erstes sieht Und auch sie.
00:34:06: zum Beispiel gibt es offene Lernzeiten, wo man selbst entscheiden kann, woran man arbeitet.
00:34:12: Jeder Bereich den Sie bearbeiten, jedes Plan und jedes Projekt können Sie dann entsprechend in den Stundenplan oder diesen Kalender ziehen.
00:34:24: Es kommt natürlich auch darauf an welche Welche Philosophie dann die Schule auch verfolgt.
00:34:31: oder aber grundsätzlich ist es möglich als Schule, dass die Kinder sehr stark selbst organisiert arbeiten und dann sehen, okay diese Lehrperson ist da und da zu diesem Zeitpunkt.
00:34:43: Und ich kann mich zu dieser Person wenden.
00:34:45: bei diesen Fragen behält dann die Lehrperson überverfliegt, woran die Schüler in Arbeiten wie Rehlerntseiten sind und geplant und Wunderstützung nötig ist.
00:34:56: Gibt es auch irgendein Lerntagebuch weißt du?
00:34:58: Welche Rolle spielt bei euch eine Reflexion?
00:35:01: Ja also was ich glaube eben... Die Frage beim Lerntegebuch immer auch ist das... Also ich persönlich arbeite für mein persönliches Tagebruch.
00:35:12: Ich habe einen Bullet Journal Ich arbeite sehr gerne analog, also ich schreibe mir die Sachen gerne auf und es gibt diejenigen, die ja das sehr.
00:35:21: Wir haben auch Schülerinnen, die sehr gerne nur digital arbeiten und sobald sie einen Stift in die Hand nehmen müssen ist das ein Equal.
00:35:30: Da probieren wir auch immer einen Mittelweg zu finden.
00:35:33: aber grundsätzlich... Besteht die Möglichkeit?
00:35:37: Ja, sie besteht.
00:35:39: Bei jedem Projekt, wo man daran arbeitet und dann rüberzieht in den Kalender kann man draufklicken.
00:35:44: Und beim Abschluss der Sequents kann man schreiben... Also gibt es so eins zwei Fragen und dann kann man das beschreiben was wie es gewesen ist.
00:35:53: Ich selbst habe ein bisschen zwiespältige Erfahrungen mit diesen Reflexionen.
00:35:58: Es wird sehr schnell auch irgendwo eine Übung Vielleicht drei Viertel der Klasse, die nicht so gerne macht und da muss man auch wieder Wege finden.
00:36:10: Das heißt wie... Da muss dann wie die Schule sagen wir machen es nicht oder die Kinder jugendlich mit ins Boot nehmen Aber das ist dann nicht in jeder Schule überlassen, die Möglichkeit auf jeden Fall des Features besteht.
00:36:23: Das ist möglich.
00:36:24: Und Janik,
00:36:25: du hast gesagt, die Lehrpersonen behalten trotzdem immer den Überblick?
00:36:28: Die wissen also wo die Schülerinnen und Schüler stehen was für Landzeiten, die gerade geplant haben und vielleicht auch wer im Moment Unterstützung braucht.
00:36:36: Genau!
00:36:37: Also das ist auch so, sie haben wie Sie sehen.
00:36:41: Das ist wieder ein Board, also ein Dashboard wo Sie diese ganze Übersicht haben.
00:36:46: Wir arbeiten zum Teil stark mit... also jetzt bei den klassischen Fächern oder mit Mathe Deutsch, Französisch Englisch Arbeiten wir stark mit diesen Arbeitsplänen, Wochenpläne etc.
00:36:56: Und da haben wir sowieso zwei verschiedene Umgebungen geschaffen.
00:36:59: Das eine ist mehr so eine klassische Umgebung wie ein Kurs oder einen Lernpfad, wo man sagen kann okay, man hat ein Projekt und diese Einheiten, Woche eins, Woche zwei und innerhalb dieser Woche kann man dann nochmal Untereinheiten bilden mit Anknüpfen von Anhängen links
00:37:15: etc.,
00:37:16: das wäre eine Planung die dann die Schüler haben Also checken können oder mit einem Checkbox und im Sinne von okay abgeschlossen.
00:37:25: Und dann sieht die Lehrperson das schön übersichtlich auch für sich, dass ist es so eben das klassische, die klassische Form von.
00:37:33: alle haben das gleiche Ziel und wir wollen alle zu diesem Ziel kommen und da schaut man wer ist im Rückstand, wer ist voraus usw.
00:37:41: Das ist die klassische Form von Schule, also wenn man dem so sagen kann.
00:37:45: Und dann gibt es aber mehr ein Board oder das Projektmanagement, wo offene, irgendwo ein Projekt mit offenem Ausgang vielleicht ohne konkreten Ziele, wo es viel mehr prozessorientiert ist und das ist dann wie eine separate Umgebung, wie vielleicht ein Kanban-Board, wie man kennt, oder Scrum, diese Geschichten.
00:38:04: Das ist sehr viel ein offener Approach mit viel mehr Feedback geschlafen und diese zwei Welten sind da wie so abgebildet.
00:38:11: Aber eben, darum haben wir es kreiert oder dass diese Übersicht für Lehrpersonen auch da ist auf eine sehr einfache und intuitive Art und Weise?
00:38:20: Ich überlege gerade Janik ich selber bin ja auch Vater mein Sohn ist inzwischen neunundzwanzig meine Tochter Neunzehn so wie ich das noch erinnere.
00:38:28: oft bleiben von einem Schuljahr im Prinzip nur ein Zeugnis und ein paar Noten.
00:38:34: was sieht das Kind Was sehen die Eltern, was sind die Lehrpersonen auf der Lernreise von diesem Kind?
00:38:42: Wenn du uns hier dieses Connect Swiss beschreibst.
00:38:45: Was sind die, was eine Note niemals beschreiben könnte?
00:38:49: Ja danke für die Frage!
00:38:50: Ich glaube ein Note verdichtet ja schlussendlich das Lernen in Stückwelt auch auf eine Zahl oder also... Der ganze Weg dahinter ist die ganzen Prozesse, die da gelaufen sind Die sieht man nicht.
00:39:03: Also es ist ein Code, eine Kodierung für etwas und zu dem ist das eine Kulturkodierung die sich dann auf das Schulhaus selbst innerhalb der Gleichhaltrigen oft auch bezieht hat.
00:39:14: Und dadurch dass jetzt halt einfach bei wir so viele Aspekte mit angefügt haben, die die Lernreise visualisieren soll, ist da einfach die ganze Note die man sieht oder wenn man die ist dann viel viel fältiger.
00:39:28: also es heißt Eine Note ist schlussendlich auch eine Bewertung, es ist auch eine Leistungsbewertung.
00:39:33: Die ist auch drin zwar im Profil, erzählt aber nicht die ganze Geschichte.
00:39:38: Das heißt man hat eben dieses Kompetenzrad, man hat auch Batches, die man nicht gewinnen, aber erreichen kann so kleine Gemification Aspekte.
00:39:47: Das ist dann auch der Schule überlassen und man das nutzen will oder nicht oder vielleicht den Maustrasch mit den Kindern irgendwie.
00:39:53: Da sind die Meinungen auch ein bisschen gespalten.
00:39:54: Ich persönlich finde es eine super Sache einfach weil es ein ergänzendes Element ist.
00:39:59: Man kann Zertifikate zum Beispiel auch geben, dann eben die... man kann alles zurückverfolgen was man woran gearbeitet hat oder das sieht man auch und das heißt diese Lernreise zeigt einfach noch mehr Facetten auf als jetzt die Note selbst und ich glaube das war mein persönliches Ziel um diese Facetten die der Lernweg hat und das hat ja unheimlich viele Facetten bei jedem Kind Jugendlichen und das zu veranschaulichen, da haben wir sehr viel Zeit auch investiert um irgendwo auch in einem angemessenen Art und Weise zu zeigen.
00:40:39: Mir geht gerade die Frage durch den Kopf – Die Übergänge!
00:40:42: Das sind immer besondere Herausforderungen.
00:40:44: Die Üergänge von der Schulzeit vielleicht Richtung Ausbildungszeit.
00:40:48: Verstehe ich das richtig?
00:40:50: Dieses Connect-Swiss, dieses Lernprofil, dass ihr dort abbildet, das wandert über Schulstufen mit, kannst du uns das an den Moment erläutern?
00:41:02: Ja also das war mir fast das größte Anliegen weil jede Lernreise bringt nicht wenn sie nach drei Jahren dann wieder abrubt beendet oder so ich sage.
00:41:12: Das hat mich einfach geschält an den bisherigen Tools.
00:41:14: Ich weiß nicht was da deine Erfahrungen sind aber mit den herkömmlichen Tools ist es Problem und der Anführungs- und Schlusszeichen, dass die Umgebung dann der Schule gehört.
00:41:26: Und das die Kinder dann halt entsprechend den Profil erstellt werden.
00:41:29: Dann sind sie vielleicht drei Jahre in der Schule?
00:41:31: Vielleicht auch sechs oder wie auch immer!
00:41:34: Und dann endet diese Zeit und die Schülerinnen und Schüler wandern weiter... ...und das Profil ist dann fertig.
00:41:40: Also entweder löst man es oder es landet irgendwo im Archiv.
00:41:44: aber wenn das ist dann dieser Unterbruch oder Abbruch.
00:41:49: Und hier ist einfach der Approach anders, das Profil gehört dann nicht den Kindern und Jugendlichen und den Eltern, wobei auch bei den Schulen es auch so ist all das was sie machen und die Schule dann betrifft auch dann bei der Schule bleibt.
00:42:03: aber das Profile wandert weiter.
00:42:05: Das heißt wenn ich in der Primarschule war oder in Unterstufe gut das Tool ist schon eh ab dritten Schuljahr gedacht.
00:42:13: vorher habe ich sowieso ganz klar möglichst einfach analoges Lernen, ganz klar.
00:42:19: Aber nachher wenn es in die Oberstufe geht oder wird das Profil mitgenommen und dann sieht man auch als Lehrperson der Säge okay wo waren die Interessen
00:42:26: usw.,
00:42:27: ist eine gute Diskussionsgrundlage.
00:42:30: Und bis jetzt ist es nur für die Volksschule mal konzipiert.
00:42:36: aber es ist auch gedacht dass es dann weiter geführt werden kann.
00:42:39: ich habe da auch verschiedene Fragen von Stufe zwei Er sagt zwei gehört, dass da auch ein Bedarf ist.
00:42:46: Also das kann natürlich auch weiterverwendet werden und warum nicht?
00:42:50: Warum nicht denn für das Leben so lange lernen?
00:42:51: ich selber würde es dann nutzen für mich oder weil ich dann dieses Portfolio habe, das mir dann auch immer vielleicht ein bisschen gefehlt hat.
00:42:59: Ich probiere
00:42:59: hier nochmal Konter zu geben.
00:43:01: Datenschutz.
00:43:02: zum Glück leben wir in einer Zeit wo alle viel sensibler sind was ein Datenschuss angeht.
00:43:07: Und du beschreibst jetzt hier ein Lernprofil welches über Jahre entwickelt.
00:43:11: Das wirft natürlich die Datenschutzfrage auf.
00:43:14: Wer sieht diese Daten, was passiert mit diesen Daten?
00:43:17: Ja also das Lernprofil gehört dem Kind und den Eltern.
00:43:19: Sie bestimmen dann wer welche Inhalte sehen darf.
00:43:24: Die Lehrpersonen, die Lernbegleiter in Schulleitung
00:43:26: usw.,
00:43:27: Administrator ihnen erhalten nur Zugriff auf die Information wie sie für diese Aufgabe oder was auch immer auch benötigen.
00:43:36: Auch bei Zustimmung des Kindes, es geht mir nicht um ein Austausch und da braucht das ganz klare Rolle, transparente Zugriffsrechte und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Daten.
00:43:50: Wir haben eine technologische Partnerschaft mit einem etablierten IT-Anbieter schließen dürfen und das ist für uns auch ganz wichtig, weil da fehlt uns mehr die Expertise.
00:44:08: Ja, ich denke so oder das ist der... Ich glaube diese Frage stellt sich hier länger mehr auch mit KI und allem.
00:44:16: Das sind diese Datenfrage die wird immer laufen.
00:44:19: da wollen wir von Anfang an gut aufgestellt sein und haben daher auch diese Partnerschaft und ich glaube da wird die notwendige Expertise auch mit drin sein.
00:44:28: Janik, du hast zwei Schulen mit aufgebaut in denen junge Menschen in ihren Tempo und mit viel Mitsprache lernen.
00:44:36: Du hast uns gerade hier ein Bonorama von Connex Swiss aufgemacht und wir wissen von dir dass du Schlagzeug an der Jazz-Schule studiert hast!
00:44:46: Du brichst immer mal auf eine neue Lern- und Entdeckungsreise auf.
00:44:51: was aus diesem enormen Erfahrungsschatz steckt heute in den DNA vom ConneX Swiss?
00:45:01: Ich hatte das Privileg bis an diesen Weg zu gehen.
00:45:05: Und ich bin jemand, der sehr viel diese Selbstbestimmung und den eigenen Weg gehen, dass es bei mir stark ausgeprägt ist selber gestalten wollen.
00:45:14: Ja, ich bin dankbar, dass ich das erleben durfte und hoffentlich auch Werte dürfen werden.
00:45:29: diesen Mehrwert, das was ich erleben durfte.
00:45:31: Ich habe diese Art von zu leben hab ich eigentlich erst ab dem Moment erlebt wo ich nicht mehr in der Schule war.
00:45:38: oder paradoxerweise müsste man etwas sagen und ich glaube dass das zu ändern ist wie so ein bisschen mein oder mithelfen das zu entwickeln ist mir sehr wichtig.
00:45:50: dass die Partizipation oder dass sie einfach möglichst hoch sein kann diese Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit dass die für Kinder selbstverständlich wird, vor allem in der Schule.
00:46:01: In dieser früheren Lebenszeit gibt es aus meiner Sicht nichts Wichtigeres.
00:46:06: Und da möchte ich einen Beitrag dazu leisten.
00:46:09: Was das Jazz betrifft, hat man gehört oder für mich gespürt?
00:46:16: Das Jazz ist ein Zuhörmenspiel und man spricht ja immer von der Improvisation.
00:46:20: aber dieser Improvisation zugrunde liegt eigentlich eine ganz klare Struktur.
00:46:24: Es liegt ein Lied zum Beispiel mit diesen Akkorden, mit dieser Strophe und darüber improvisiert man.
00:46:31: Und das eine ist ja, dass man über diese Struktur spielt.
00:46:35: Aber das andere ist auch das Zuhören.
00:46:37: Ich habe Schlagzeug gespielt.
00:46:38: Das meiste ist zuhören und interagieren dem Solisten helfen seine Idee oder seine Geschichte zu entwickeln.
00:46:44: Und ich glaube es ist eine wunderbare Metapher um das irgendwo aufs Lernen der Kinder- und Jugendlichen zu übertragen.
00:46:52: Ich glaube da hab' ich schon viel von dieser Welt mit integrieren können.
00:46:57: Das ist sicher auch stark mit in der Connection geflossen.
00:47:03: Dieses Bild nehme ich heute mithaus unserem Gespräch, weil ich bitte hier ja auch eine Bühne zu innovativen Bildungsköpfen und Bildungssexperten.
00:47:12: Und ich weiß von dir das im Moment gerade diese Achtzig-Tage-Challenge noch weiterläuft!
00:47:17: Ich weiss auch dass Connect Swiss am ersten September offiziell lanciert wird.
00:47:24: Ich frage dich wo steht Connect Swiss in fünf Jahren?
00:47:29: Ich glaube für mich ist nicht die Frage, wo Connex Suisse in fünf Jahren steht sondern wo das Lernen in fünf jahren steht.
00:47:36: Also wenn Wenn Connex-Tweets einen Beitrag dazu leisten kann, dass in fünf Jahren das Lernen viel stärker von Netz stattfindet.
00:47:45: Dass diese Bildungsinitiativen die zahlreich sind oder dass die Wirkung entfalten und davon ... Und Connext ist eine davon.
00:47:53: Dann können wir sagen, hey, wir haben ein Beitrag dazugeleistet.
00:48:00: Ich freu mich extrem darauf, das zu sehen wenn das schon so früh wäre.
00:48:05: Top, also es wäre unglaublich.
00:48:07: Aber es reicht schon wenn das einzelne Schulen umsetzen.
00:48:10: Es reicht schon, wenn außer-schulische Lernorte ein Lernangebote mithelfen wollen oder diese Verbindung einzugehen, dieses Vernetzen untereinander.
00:48:23: und ich glaube wenn wir jetzt einen nächsten Schritt in diese Richtung machen innerhalb dieser fünf Jahre dann wäre ich wirklich super happy!
00:48:31: Ich freue mich extrem darauf.
00:48:35: unser heutiges Gespräch zusammenfassen.
00:48:37: Ich bin herausgefordert, weil es ein reichhaltiges, ein lehrreiches Gespräch ist und ich versuche mal hier aus meinen eigenen Notizen klug zu werden.
00:48:46: Ich habe mir notiert erstens lernen braucht nicht zwingend einen fixen Ort.
00:48:50: wenn Schule, Alltag und Gesellschaft zusammenwachsen dann kann ein ganzes Land eine ganze Gesellschaft also die ganze Schweiz auch zum Lernraum werden.
00:49:00: Zweitens habe ich mir notierten Begegnungen ist der eigentliche Lernraum.
00:49:04: Du hast wiederholt gesagt, es geht doch darum Resonanz zu erzeugen und wenn Menschen sich begegnen im Idealfall entsteht dort auch irgendeine positive Resonance.
00:49:14: Und wenn Menschen lernen neu denken dann brauchen sie eben Räume für Begegnung Sie brauchen Räime für Austausch und dieses Co-Learning.
00:49:23: Das war ja lustig heute dass wir mit Marco Jakob plötzlich eine Verbindungsperson die uns beide inspiriert hier im Gespräch hatten Und ich hab verstanden, Connectswiss will eben solche Räume eröffnen.
00:49:35: Drittens habe ich mir notiert Sichtbarkeit verändert Lernen die persönlich und dokumentierte Lernreise und dieses Kompetenzrat mit den zwölf Bereichen das zeigt was vielleicht an Zeugnis verschweigt nämlich wo ein Kind gerade steht wo ein kind gerade wächst und dass über mehrere Schulstufen hinweg.
00:49:56: Janik was denkst du zu meiner Zusammenfassung?
00:49:58: gibt es Ergänzungen von dir?
00:50:01: Ich glaube, ich habe schon in einem anderen Link den Beitrag von dir.
00:50:05: Als du über eine Podcastreihe geschrieben hast, habe ich dann geschrieben dass ich unter anderem deine Podcast sehr gerne höre weil du so eine treffende präzise Zusammenfassung vom Gesprochenen jeweils siehst.
00:50:21: und ich kann nur das Gleiche sagen für mich ist es immer ein Genuss das von dir nochmal zu hören.
00:50:26: und ja danke für die Zusammenfassung.
00:50:28: es entspricht Genau dem.
00:50:30: und die Vielfältigkeit der Lernwege.
00:50:34: Ich glaube, es ist wie für mich vielleicht auch noch abschließend die Diversität oder so Inklusion.
00:50:41: All die Themen sind ja gesellschaftlich bei uns in den letzten Jahren so stark gewachsen und zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
00:50:48: Und in Bezug auf die Lernwege muss man auch ganz ehrlich sein.
00:50:53: Das ist unsere Aufgabe als Gesellschaft mitzuhelfen dass diese individuellen Lernwege ermöglicht werden.
00:51:00: Das heißt nicht individuelles Lernen, nur das auch dieses Missverständnis da ist und es geht wirklich darum, jedem Kind seinen Lernweg verknüpft mit anderen Lernwegen, Kindern, Menschen, Orten und Themen.
00:51:16: Das ist glaube ich die Zusammenfassung, die du auch gemacht hast.
00:51:21: Janek vielen Dank für die Zeit, die Du Dir genommen hast!
00:51:23: Vielen Dank für dieses feine Gespräch heute.
00:51:26: am Schluss Von meinem Gespräch frage ich traditionell immer meine Gäste.
00:51:30: Wo kann man sich mit dir verbinden?
00:51:32: Wo findet man dich?
00:51:33: Ja, also mein Wachstum ist sicherlich über Linkedin.
00:51:36: Da mache ich im Moment meinen Achtzig-Tage-Challenge mit dem täglichen Beitrag und sonst dann ab dem ersten September auf unserer Webseite Connect Swiss.
00:51:47: Herzlichen Dank Janik!
00:51:48: Ich wünsche dir unter einer ganzen Gruppe weiterhin alles Gute!
00:51:52: Herzlichen Danke, wo hat mich sehr gefreut.
00:51:57: Wenn dir diese Podcast-Folge gefallen hat, dann freue ich mich über einen Like und eine positive Bewertung auf Apple und Spotify.
00:52:05: Mehr Informationen zu mir und meiner Arbeit findest du auch www.educationbinderstrichmines.com und auf linker den.
00:52:16: Alle Links findest Du immer auch in den Shownotes!
00:52:21: Ich freue mich, Dich auch hier in dem nächsten Episode wieder mit dabei zu haben.
00:52:25: Bis dann Dein Gastgeber Ebo Wüst.
Neuer Kommentar