#167 KI in der Erwachsenenbildung - Franz Pregler
Shownotes
Ein KI-Beauftragter schreibt keinen Ratgeber, sondern einen Roman.
Das ist schon eine Art Ansage.
Mein heutiger Gast Franz Pregler ist Gymnasiallehrer. Dazu aber auch ausgebildeter Musiker, AI-Trainer und verantwortet eine schulübergreifende KI-Strategie.
Er erklärt Künstliche Intelligenz nicht für die Schule, sondern aus der Schule heraus. Sein Leitsatz lässt keinen Zweifel an der Richtung: «KI braucht Haltung. Nicht Hype.»
In «Reboot School» wird dieser Satz zur Geschichte. Da ist Lorenz Winter, ein Lehrer, der seine KI kaum noch von den eigenen Gedanken unterscheiden kann. Da ist Lisa, deren fehlerlose Arbeiten seltsam leer bleiben, «als ob ihren Worten das Leben fehlte». Und da ist Professor Hartlieb, der eine Mauer aus Datenschutz und Regeln baut und nicht ahnt, dass das Wasser längst woanders fliesst.
Im Gespräch ziehe ich mit Franz die Linien vom Roman in die Praxis. Wir reden über die KI als Spiegel statt als Antwortmaschine. Über dasselbe Werkzeug, das die einen schneller und die anderen langsamer macht. Und über die unbequeme Frage, ob die Schule eigentlich noch misst, was zählt. Dazu frage ich Franz:
Wann kippt das Spiegeln ins Ungesunde?
Woran erkennt man im Kollegium echte Haltung und nicht bloss ein elegantes Argument, um nichts ändern zu müssen?
Und wie sieht eine Governance aus, die keine Mauer ist?
Ein Reboot ist bekanntlich kein Löschen, sondern ein Neustart. Was muss in der Schule wirklich neu hochgefahren werden und was darf auf keinen Fall verloren gehen? Genau hier wird das Gespräch konkret und überraschend persönlich.
🎧🎧🎧 Reinhören lohnt sich.🎧🎧🎧 Am besten gleich reinhören.
Webseite Franz Pregler: https://creative-mind-lab.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/franz-pregler/
Du bist Trainer:in, Ausbildner:in oder Coach und willst Lerninhalte klarer und wirkungsvoller gestalten?
Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: education-minds.ch/kontakt
Transkript anzeigen
00:00:00: Wir sprechen oft über die Risiken und die technischen Möglichkeiten von KI, aber viel zu selten darüber was sie mit uns als Menschen eben macht.
00:00:09: Und für Lehrkräfte wie Verlernende wird die entscheidende Frage sein oder ist die entscheide Frage nutze ich KI um klarer selbstständiger zu werden reflektierter zu werden?
00:00:20: Oder verleitet Sie mich ohne dass sich vielleicht merke manchmal Verantwortung denken und Beziehung Stück für Stück an sie abzugeben?
00:00:28: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode meines
00:00:31: Podcasts Education
00:00:33: Minds, didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung.
00:00:37: Ich bin Ivo Wüst,
00:00:39: Trainer- und Fachbuchautor und unterstütze Unternehmen, Institutionen und Bildungsorganisationen ihre Arbeit im Bereich der Erwachsenenbildung zu professionalisieren.
00:00:49: In diesem Podcast spreche ich mit kompetenten Gästen über innovative Formen der Bildungsarbeit.
00:00:56: Du gewinnst wertvolle Hinweise und
00:00:58: Inputs
00:00:59: rund um das Thema didaktische Reduktion
00:01:01: und Erwachsenen.
00:01:03: Ich freue
00:01:03: mich, dass du heute wieder mit dabei bist!
00:01:07: Willkommen zu einer neuen Folge von Education Mites – Didaktische Reduktion und Erwachsernbildung.
00:01:14: Heute habe ich einen Gast der gleich mehrere Welten in sich vereint.
00:01:18: Franz Prigler ist Gymnasiallehrer ausgebildeter Musiker zertifizierter AI Trainer und KI beauftragte der Schulstiftung der evangelischen Landeskirche Württemberg.
00:01:30: Er erklärt künstliche Intelligenz nicht für die Schule, sondern aus der Schule heraus – weil er selbst mittendrin steht im Unterricht, im Kollegium und in der Verantwortung für eine schulübergreifende KI-Strategie.
00:01:44: Auf LinkedIn formulierte einen Leitsatz und dieser Leitsat bringt es auf den Punkt «KI braucht Haltung!
00:01:50: Nicht Hype».
00:01:52: Und jetzt hat Franz etwas gewagt, dass man von einem KI-Beauftragten vielleicht nicht erwartet.
00:01:58: Er hat keinen Ratgeber geschrieben sondern einen Roman.
00:02:02: Reboot School erzählt vom Wandel der Schule durch KI – nicht im Thesen, sondern in Figuren!
00:02:10: Ein Lehrer, der seine KI kaum noch von den eigenen Gedanken unterscheiden kann.
00:02:15: Eine Schülerin, deren fehlerlose Arbeiten seltsam leer bleiben und ein Kollege der Mauern baut, während das Wasser längst woanders fließt.
00:02:25: Darüber sprechen wir in diesem Gespräch.
00:02:27: Hallo Franz!
00:02:28: Schön dass du heute bei EducationMinds mit dabei bist.
00:02:31: Vielen Dank Evo.
00:02:33: Ich freue mich wirklich sehr in deinem Podcast zu Gast zu sein und ich freue mich besonders darauf nicht nur über KI zu sprechen sondern vor allem über die Menschen die mit ihr lernen arbeiten und leben.
00:02:44: Franz bevor wir richtig einsteigen.
00:02:46: wie immer meine Startfrage erzähl uns etwas aus deinem Leben.
00:02:50: Ja, ich lebe mit meiner Familie in Baden-Württemberg im Kreis Ludwigsburg und habe drei Kinder.
00:02:55: die gehen selbst noch zur Schule.
00:02:58: Dadurch erlebe ich Schule täglich aus zwei Perspektiven als Lehrer und als Vater.
00:03:03: Gerade in der Coronazeit hat sich mir was gezeigt nämlich wie stark sich Bildung verändert um die Richtung wie wichtig Orientierung in solchen Umbruchsphasen ist.
00:03:14: Mein Weg war nicht ganz geradlinig nach dem Zivilienst.
00:03:17: das musste ich damals noch machen.
00:03:19: In einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen habe ich Musik und Lehramt studiert, bin schließlich Gymnasialehrer.
00:03:27: Heute arbeite ich zusätzlich als AI-Trainer und begleite innerhalb unserer Schulstiftung mehrere Schulen bei Fragen rund um Digitalisierung und KI.
00:03:38: In Grunde beschäftigen mich seit vielen Jahren dieselben Themen – Lernen im Spiegel von Kreativität und Selbstregulation sowie die Frage wie Menschen sich in ihren persönlichen Fähigkeiten und Begabungen entwickeln.
00:03:50: Künstliche Intelligenz ist für mich deshalb weniger eine technische als eine pädagogische und vor allem eine menschliche Frage.
00:03:56: Franz,
00:03:56: da entdecke ich gerade weitere Gemeinsamkeiten die wir haben!
00:04:00: Wir stehen offenbar beide in der Vaterrolle.
00:04:03: du hast drei schulpflichtige Kinder.
00:04:05: meine sind zwischen neunundzwanzig und neunzehn Jahre alt.
00:04:09: Du bist auch ein Bildungskopf heute hier im Studio auf Besuch.
00:04:13: du bist KI Beauftragte du bist Trainer und du bist Lehrer.
00:04:19: Über KI in der Schule vermutlich locker einen Ratgeber aus dem Ärmel schütteln.
00:04:25: Ein klassisches Printbuch, vielleicht ein PDF mit einer Reihe von Checklisten und gut verständlichen Handlungsempfehlungen.
00:04:33: Stattdessen hast du dich entschieden einen Roman zu schreiben?
00:04:37: Was kann eine Geschichte was an Ratgebern oder eine Fortbildung nicht können?
00:04:41: Ich glaube dass die entscheidenden Fragen rund um KI gar keine technischen Fragen sind.
00:04:47: Über Datenschutz, AI Literacy über Unterrichtsszenarien und so weiter kann man sehr gut Ratgeber schreiben.
00:04:54: Aber die eigentliche Veränderung findet meines Erachtens in den Köpfen und Herzen der Menschen statt!
00:04:59: Wie verändert KI unser Denken?
00:05:01: Unsere Kreativität?
00:05:03: Wie verändertKI unsere Verständnis von Lernen?
00:05:05: Unsre Beziehungen?
00:05:07: Wo löst sie Ängste aus und wo manchmal übertriebene Hoffnung?
00:05:11: ein Roman erlaubt mir diese Fragen nicht abstrakt zu klären sondern erlebbar zu machen.
00:05:15: Das zumindest ist meine Hoffnung.
00:05:18: Wenn ich einen Lehrer wie Lorde Zwinter begleite, der plötzlich merkt dass ihm seine KI manchmal näher ist als manche seiner Kolleginnen und Kollegen dann spürt man etwas von dieser Veränderung.
00:05:29: oder wenn Lisa perfekte Arbeiten abliefert die irgendwie zu glatt sind Dann wird eine pädagogische Frage sichtbar Die man nicht einfach mit einer Checkliste beantworten kann.
00:05:40: Deshalb wollte ich keinen Wartgeber schreibende erklärt Wie KI technisch oder didaktisch funktioniert.
00:05:45: Mich interessiert vielmehr die Frage, was KI mit uns als Menschen macht.
00:05:50: Aber es ist dennoch auch ein didaktischer Roman denn am Ende von jedem der fünf Kapitel oder Teile gibt es je einen Praxiskapitel um Lehrkräfte einzuladen mit ihren Klassen gemeinsam KI konkret auszuprobieren.
00:06:04: Ich erhoffe mir dass so ein Setting Motivation erzeugt sich selbst mehr oder überhaupt mit KI zu beschäftigen.
00:06:11: Franz, du sagst dich interessiert auch diese große Frage was KI mit uns als Menschen macht und du hast ein Titel für deinen Roman gewählt Reboot School.
00:06:23: Den Titel den wir auch für unser Podcast Gespräch hier auswählen.
00:06:28: Ich verstehe Reboots so, Reboote ist dein Neustart aber kein Löschen.
00:06:33: Was muss aus deiner Sicht in der Schule wirklich neu hochgefahren werden?
00:06:38: Und was darf auf keinen Fall verloren gehen?
00:06:40: Genau so gefällt mir.
00:06:42: der titeln habe ich mit dem ko-konstruktion mit k i ausgehandelt also in einem längeren dialog.
00:06:47: in so einem chat kann ich mich noch gut erinnern.
00:06:49: das war schon vor über einen jahr und ich stimme dir zu ein reboot ist kein löschen es ist ein neues hochfahren.
00:06:56: man wirft nicht alles weg aber man fährt etwas neu hoch weil man merkt dass die bisherigen prozesse irgendwie an grenzen stoßen nicht mehr ausreichen.
00:07:04: ich glaube an diesem punkt stehen wir gerade in der bildung schon seit längerem.
00:07:10: Aber das ist so eine Bewegungslosigkeit, nämlich manchmal war trotzdem da.
00:07:15: KI legt offen und zwar ziemlich schonungslos was bisher vor allem auf Reproduktionen und quantitativer Leistungsmessen und Belute.
00:07:22: meines Erachtens zum Beispiel Hausaufgaben, Präsentationen, Zusammenfassungen oder sogar ganze Facharbeiten.
00:07:29: Das wissen wir alle können in erstaunlich Qualität und sehr schnell oft in Sekunden erzeugt werden.
00:07:36: Das zwingt uns ziemlich schonungslos, also uns Lehrkräfte zu fragen.
00:07:41: Was sollen Lernende eigentlich noch selbst können?
00:07:44: Was verstehen wir unter Lernen und Unterleistung?
00:07:48: Und vor allem die Kernfrage was vermittelt Schule?
00:07:51: sind das noch die richtigen Kompetenzen, die wir hier am Start haben.
00:07:55: Die
00:07:57: spüren diesen Widerspruch, aus meiner Sicht ist es nämlich ein Widerspruch den sie sehen.
00:08:01: Wenn ich mit Lernenden spreche auch mit meinen eigenen Kindern stehen die oft unter enormen Leistungsdruck eine hohe Fülle von Klassenarbeiten mehr oder in der Woche und da sucht man selbstverständlich nach Abkürzungen.
00:08:13: das würde ich als Schüler ganz genau so machen.
00:08:15: also wenn in manchen Wochen drei oder vier leistungsnachweise zusammenkommen wird häufig punktuell gelernt für den nächsten Termin und es landet alles nur noch höchstens in Kurzzeitgedächtnissen ist gleich wenige Tage später wieder verschwunden.
00:08:28: Das ist ein Phänomen, das sich sehr stark beobachte.
00:08:31: insbesondere auch seit Corona hat er sehr stark zubenommen.
00:08:34: Ehrlich gesagt wenn ich heute noch Schüler wäre da würde ich's genauso machen.
00:08:38: also das muss ich ganz ehrlich sagen.
00:08:40: Das Problem ist für mich deshalb nicht die KI.
00:08:43: Das problem ist dass sie uns wie ein Spiegel zeigt wo wir hier angekommen sind um das zu lernen vielleicht oder manchmal am eigentlichen Bildungsziel vorbeigeht.
00:08:52: Braucht es da Verbote von der Schule, braucht es da Einschränkungen von den Eltern?
00:08:58: Was ist da deine Perspektive Franz?
00:09:01: Also die Lernenden machen wie selbstverständlich sehr viel mit KI aber Verbote oder KI fernzuhalten das kann natürlich nicht die Lösung sein.
00:09:09: Die eigentliche Frage ist nicht wie verhindern wir dass sondern was sollen junge Menschen ab sofort und in Zukunft wirklich lernen?
00:09:17: Das heißt, neu hochgefahren werden müssen aus meiner Sicht vor allem Kreativität, Urteilsfähigkeit, Selbstverantwortung und Bereitschaft das selbst Verantwortung überhaupt zu übernehmen.
00:09:28: Zusammenarbeit und Lehrkräfte die sind v.a.
00:09:32: herausgefordert oder sehr stark in ihrem Rollenverständnis des Erzeugt natürlich Ängste.
00:09:37: Die Lehrkräften müssen viel stärker zu Lernbegleitern und Mentoren werden.
00:09:45: was auf keinen Fall verloren gehen darf, dass es Beziehung, Vertrauen und Menschlichkeit.
00:09:49: Und so können wir auch im KI-Zeitalter Aufrecht erhalten, was Schulen zuortend werden an denen Persönlichkeiten ausgebildet werden um nicht nur wissen vermittelt
00:09:59: wird.".
00:10:00: In deinem Roman gibt's eine Figur!
00:10:02: Diese Figur heißt Mina.
00:10:04: Sie ist eine KI, aber sie gibt dem Lehrer Lorenz Winter keine Antworten.
00:10:10: Sie gibt ihm die Fragen zurück, schärfer als er sie hatte.
00:10:14: und an einer Stelle sagt Lehrer Winter zu Mina Danke fürs Spiegel!
00:10:19: Und gleichzeitig merkte er wie die Schwelle zwischen Mina und seinem eigenen Denken immer kleiner wird.
00:10:26: Die KI nicht als Antwortmaschine sondern die KI als Spiegl.
00:10:32: Warum?
00:10:32: War die dieses Bild der spiegelnden KI so wichtig?
00:10:36: Das ist einfach so, dass das meine eigenen täglichen Erfahrungen mit KI entspricht.
00:10:41: Es hat mir sehr schnell oder ziemlich schnell klargeworden, dass man KI nicht als Antwortmaschine nutzen sollte und wirklich effektiv mit ihr zu sein.
00:10:48: Für mich ist sie eher ein Denkraum, ein Resonanzraum meiner Gedanken.
00:10:52: Ich komme mit Ideen... Einsprache, und das spreche ich bis hin zu zehn Minuten manchmal rein.
00:10:58: Und einfach so wie mir die Gedanken kommen chaotisch oder auch als Idee schon relativ klar.
00:11:03: Aber was hier passiert in der KI?
00:11:05: Das wird für mich strukturiert es wird zurückgespiegelt Zusammenhänge werden sichtbar, die ich vorher vielleicht schon da waren, die aber noch gar nicht klar gesehen habe Und deswegen habe ich das versucht, in der Figur der Nina aufzugreifen mit den Romanen.
00:11:20: Das heißt sie gibt Lorenz keine fertigen Antworten.
00:11:23: Sie hilft ihm seine eigenen Fragen besser zu verstehen.
00:11:26: Sie ist eben nicht Wissensmaschine sondern Spiegel der eigenen der Denkprozesse des Lehrers Lorenz.
00:11:32: und aus meiner Sicht steckt darin aber auch eine Irritation die viele Menschen heute erleben.
00:11:38: KI kann uns begleiten, sie kann uns inspirieren.
00:11:40: Manchmal sogar erstaunlich gut verstehen aber sie ist eben kein Mensch, sie hat keinen Bewusstsein.
00:11:46: auch Lorenz spürt das, er sucht Orientierung bekommt aber nicht die Antworten eigentlich die er sich wünscht oder mich immer.
00:11:53: und so ist eine KI für mich weder ein Heilsbringer noch Bedrohung.
00:11:58: So soll die Figur der Mina auch sein.
00:12:00: Sie steht vielmehr für einen neuen Form des Dialoges Einen Dialog der helfen kann sich selbst besser zu verstehen nie Bedingungen, also die Begegnung mit echten Menschen ersetzen kann und sollten darf.
00:12:13: Da spreche ich mich sehr an Franz!
00:12:14: Die KI kann die richtige authentische Begegnung mit anderen lebendigen Wesenmenschen nicht ersetzen.
00:12:21: Und es gibt da eine Stelle im Roman, die mir aufgefallen ist wo dieser Lehrer Loren sich kurz fragt ob das alles eigentlich noch gesund ist?
00:12:30: Und Mina antwortet Das fragst du dich nicht oft genug?
00:12:35: Ich überlege mir gerade Wann kippt dieses Spiegeln ins Ungesunde bei Lehrkräften, wie auch bei Lernenden?
00:12:43: Ich glaube ungesund wird es immer dann wenn aus so einem Denkpartner KI ein Ersatz für eigenes Denken oder für menschliche Beziehungen wird.
00:12:51: Also ich selbst erlebe das sehr oft.
00:12:54: KI kann unglaublich hilfreich sein.
00:12:56: Sie können eben helfen wie gesagt Gedanken zu sortieren schwierige Situationen und sogar Konfliktsituationen zu reflektieren.
00:13:03: Das mache ich oft Wenn man Dinge somit sich herunträgt Und ich glaube, Lehrkräften geht es in Wahrheit sehr oft so.
00:13:09: Dass man viele Dinge mit nach Hause, den Konflikte im Klassenzimmer oder mit Kollegen und da kann das einfach wirklich sehr gut helfen.
00:13:17: Sogleich ist es aber auch so dass es Momente gibt, in denen man sich nach intensiver Arbeit mit keinem plötzlich leer fühlt.
00:13:23: Einfach weil man merkt, da war zwar irgendwie wie ein Dialog, aber eben das war nicht mit einem menschlichen Gegenüber.
00:13:30: Deshalb ist die Frage, die hier gestellt wird so extrem wichtig.
00:13:35: Wir sprechen oft über die Risiken und die technischen Möglichkeiten von KI, aber viel zu selten darüber was sie mit uns als Menschen eben macht.
00:13:45: Und für Lehrkräfte wie Verlernende wird die entscheidende Frage sein oder ist die entscheide Frage nutze ich KI um klarer selbständiger zu werden reflektierter zu werden?
00:13:56: Oder verleitet Sie mich ohne dass ich es vielleicht merke manchmal Verantwortung denken und Beziehung Stück für Stück an sich abzugeben?
00:14:04: Und das ist die Grenze oder die Schwelle, an der man sich glaube ich ein Spannungsfeld in dem wir auch täglich stehen.
00:14:11: Ob KI als hilfreichen Spiegel nutzen?
00:14:14: Oder ob wir sie als Ersatz nutzen für Menschliches?
00:14:18: In deinem Roman Franz da ist immer wieder diese Figur Lisa eine Schülerin.
00:14:26: du beschreibst Sie dass sie fehlerlose Arbeiten abliefert arbeiten die sauber sind wie gedruckt wirken und Trotzdem spürt der Lehrer eine Art Lehrheit da, als ob ihre Worten aus oberen Worten das Leben fehlt.
00:14:41: So hast du das formuliert!
00:14:42: Das heißt die Schülerin Lisa liefert brav ab sie liefert pünktlich und genau dass was gemessen wird.
00:14:50: Was hältst du in der Schule mit dieser Figur Lisa vor Augen?
00:14:53: Also erstmal ist es mir wichtig mit einer solchen Figur, die rein fiktiv ist möchte ich keine Kritik an irgendwelchen lernenden üben.
00:15:00: Sie soll einfach ein Typus als Typus fungieren, so den man vielleicht noch genauer überden wir noch genau nachdenken muss auch in Zukunft.
00:15:08: Als Spiegel für die Schule selbst nämlich.
00:15:12: Sie macht genau das was Schule oft von ihr verlangt wie du es formuliert hast Ivo.
00:15:16: sie liefert pünktlich fehlerfreien zuverlässig In allen Kriterien die von ihr erwartet werden und trotzdem spürt Lawrence dass etwas fehlt.
00:15:25: Und was interessiert mich an so einer Figur?
00:15:28: Nämlich die Frage, ob wir in der Schule nicht immer noch viel zu häufig die falschen Dinge messen.
00:15:33: Also Schule ist extrem exzellent darin geworden, Ergebnisse zu bewerten über die Jahrzehnte vielleicht sogar Jahrhundert.
00:15:41: Ungewollt geschieht das häufig rein quantitativ kumulativ, obwohl wir nach außen manchmal was anderes behaupten.
00:15:48: also dass es zumindest meine Einschätzung der Dinge wie viele Punkte vergeb ich für Aufgabe X?
00:15:53: Wir reduzieren Leistung oft auf Ziffern.
00:15:56: Also ich stehe oft.
00:15:56: Ich mag das eigentlich nicht, dass sich Menschen mit Noten bewerten muss, diese Zahl gibt nicht den Wert des Menschen her.
00:16:04: Das sage ich denen auch ganz oft und trotzdem müssen wir es tun selbstverständlich weil unser System so ist.
00:16:10: aber wie oft bewerten die Eigenständigkeit Neugier, Zweifel, Kreativität oder persönliche Entwicklung eine komplett neue und eigenständige Idee?
00:16:19: Da ist trotz KI immer noch kein Raum oder viel zu wenig Raum in den Schulen.
00:16:23: Im Buch habe ich ja deine Stelle entdeckt, wo Mina das richtig radikal formuliert und sie überlegt da laut ob vielleicht schon die Frage falsch gestellt ist.
00:16:35: Die Schule sollte nicht die Frage aufwerfen wie machen wir die Kinder schneller sondern sich überlegen messen wir noch das was zählt auch wenn es langsamer ist?
00:16:46: Was würdest du?
00:16:47: Darauf antworten.
00:16:49: Ich
00:16:49: habe das Mina, also meine KI-Figur so formulieren lassen weil KI diese Frage plötzlich überdeutlich sichtbar macht.
00:16:56: aus meiner Sicht alles was stark standardisiert und regelbasiert abprüfbar ist kann doch mittlerweile von Maschinen eigentlich genauso gut oder schneller manchmal sogar schon besser erzeugt werden.
00:17:09: dieser steht deshalb für einen Moment der Eritation.
00:17:11: dann plötzlich nahezu alle diese Leistungskriterien im Nu erfüllbar werden Ohne dass dafür zwanzläufig tiefes Verstehen eigenes Durchdringen oder persönliche Auseinandersetzungen nötig sind, dann stellt sich für mich die Frage Mesten wir eigentlich noch das was eigentlich relevant wäre?
00:17:28: Und dann besteht für mich Die Eigentliche Herausforderung nicht in der Effizienz der KI.
00:17:34: Die kriegen wir eh nicht los, die ist gegeben.
00:17:36: Sondern die Herausforderung besteht da drin Unsere KI, dass die KI unseren Bildungssystem einen Spiegel vorhält und die Frage ist wie sich die Schulen damit umgehen.
00:17:45: Sie macht sichtbar wo wir vielleicht vor allem Reproduktion messen obwohl wir eigentlich Reflexion wie gesagt Urteilsfähigkeit Kreativität oder Eigenständigkeit fördern sollten.
00:17:57: Und genau deshalb müssen wir neu über Leistung nachdenken nicht weil Leistung unwichtig wäre sondern wir müssen genauer hinschauen was wir hier in Zukunft eigentlich als Leistung definieren und wertschätzen wollen.
00:18:08: Und an dieser Herausforderung steht jede Schule, ob sie es wahrnehmen will oder nicht.
00:18:14: Nämlich nicht nur zu überlegen wie wir das technisch in die Schulen bekommen sondern was wir eigentlich unter Bildung am Menschen verstehen.
00:18:22: Franzi ich mache hier mal einen Schwenker zur Debatte wie ich Sie hier in der Schweiz aber überhaupt im deutschsprachigen Raum wahrnehme nämlich die Debatte über KI in der Bildungsarbeit.
00:18:33: Im Buch Lisa fragt ihre Maschine und sie fragte die Maschine eigentlich mit der Absicht, um schneller zu werden.
00:18:41: Sie fragt die Maschine, um die Lücke zwischen Frage und Antwort verschwinden zu
00:18:45: lassen.".
00:18:46: Und das ist ja eine Art Abkürzung!
00:18:49: Die aktuell vermutlich gerade viele Lernende nehmen statt sich selber anzustrengen, statt selber zu überlegen, lassen sie an ihrer Stelle die KI antworten.
00:19:00: Und Lehrer Lorenz fragte hingegen seine KI, um bewusst langsamer zu werden um genau diese Lücke offen zu halten, bis etwas Eigenes darin Platz findet.
00:19:12: Dasselbe Werkzeug aber völlig unterschiedliche Richtungen!
00:19:16: Ich bin neugierig von dir zu hören Franz.
00:19:19: wie hilft man Lernenden auf der langsamen Seite zu landen?
00:19:23: Also ich glaube wir helfen Lernende nicht dadurch auf die langsame Seite das wir KI verbieten oder einfach nicht über sie reden, sondern dadurch dass eine Schule bewusst aushandelt wofür sie jetzt KI einsetzen möchte und zwar mit allen am schulleben beteiligten Personen.
00:19:38: muss das eigentlich idealerweise stattfinden.
00:19:41: Denn wie gesagt KI kann vieles übernehmen was standardisiert ist.
00:19:45: die spannende Frage ist jedoch was machen wir mit der Zeit die dadurch frei wird?
00:19:49: Aus meiner Sicht, also wenn ich einen Lernfahrt für meine Schüler baue mit denen sie selbst reguliert ihre Klassenarbeit überarbeiten kann habe in der Zeit ja die Möglichkeit mit einzelnen vielleicht zu sprechen und so weiter und sofort.
00:20:02: Das heißt wir sollten aus meiner Sicht diese Zeit nicht einfach mit noch mehr Stoff füllen die durch KI frei werden können sondern wie nutzen wir Sie um Räume für Kreativität Reflexion für Diskussion und für eigene Ideenfindung zu schaffen?
00:20:16: Ich habe manchmal den Eindruck, dass viele Schülerinnen und Schüler heute vor allem lernen passiven Anforderungen und Erwartungen zu entsprechen.
00:20:24: Das erlebe ich bis hin zum Abitur.
00:20:26: das ist eigentlich wirklich traurig und ich sage dann naja ich kann euch aber jetzt nicht die Standards antworten sagen weil ich selbst nicht weiß was im Abiturt dran kommt und b weil ja genau des Abiturs von euch abverlangt dass ihr auch selbstständige Ideen entwickeln soll usw.
00:20:42: Aber das ist etwas wovor sie Angst haben oder wie auch immer, wo man ihnen helfen muss einfach.
00:20:48: Das könnte jetzt KI tatsächlich tun oder uns dabei unterstützen.
00:20:53: Das heißt aus meiner Sicht braucht es in der Zukunft dringend etwas anderes.
00:20:57: wir brauchen Menschen oder so sollte Schule an Bildung herangehen nämlich Menschen auszubilden mit Gestaltungswillen, Menschen die Fragen stellen Ideen entwickeln und mit Unsicherheit umgehen können.
00:21:09: das geht schlichtweg nicht wenn man nur das Gefühl hat, ich muss irgendwelchen Erwartungen entsprechen.
00:21:15: Du
00:21:16: sprichst dir das Thema an!
00:21:17: Wir brauchen mehr Menschen mit Gestaltungswillen Franz und so nehme ich dich ja auch wahr.
00:21:22: wir haben uns auf LinkedIn kennengelernt.
00:21:24: Ich habe dort immer wieder neugierig deine Beiträge gelesen weil du so in meinem Netzwerk auch wieder ein Bildungskopf bist der ganz aktiv mit Learning by doing vorwärts schreitet.
00:21:37: Und warum braucht es gerade beim Ausprobieren?
00:21:40: Von KI diese bewusste Langsamkeit, diese Bereitschaft Learning bei Doing anzuwenden?
00:21:47: und wo braucht es trotz alledem bei diesem Kreativen ausprobieren auch ganz klare Leitblanken?
00:21:54: Also da kann ich vielleicht als Musiker sprechen.
00:21:56: Ich nehme KI selbst wie ein Musikinstrument wahr oder das fordert mich heraus immer wenn ich so kreiere.
00:22:02: Wenn man mir kreative Instrumente oder Werkzeuge in die Hand gibt probiere ich damit aus.
00:22:07: So habe ich das schon gemacht, als ein Klavier zum ersten Mal darstand.
00:22:10: Ich hatte kein Unterricht und hab da drauf aber improvisiert.
00:22:15: Jetzt ist es aber so bei einem Musikinstrument wenn ein Klavier dasteht und ich eine bestimmte Theorie kenne, dann macht mich das nicht zu Musiker sondern zu Musikern werde ich wenn ich übe ausprobieren, wenn ich scheitere oder trotz Frust weiter mache und dranbleibe Vertragen jetzt auf.
00:22:34: KI-Ausbildung kann hundert Folien über Chancen oder die taktische Konzepte zeigen, oder über Risiken.
00:22:41: Aber wirklich verstehen was KI kann wie sich das anfühlt mit ihr zu arbeiten.
00:22:44: Das werden Menschen erst wenn sie selbst Erfahrungen sammeln.
00:22:49: Die Langsamkeit ist dabei natürlich wichtig.
00:22:50: Ich sehe entsteht in der Reflexion Wenn eine KI halluciniert dann kann ich frustrierten des Handtuch werfen Oder ich kann mich dem stellen und sagen drüber nachdenken.
00:22:59: warum ist das passiert?
00:23:01: Und es geht in der Gemeinschaft wiederum natürlich viel, viel besser.
00:23:04: Was hätte ich anders machen können?
00:23:06: Welchen Kontext habe ich vergessen?
00:23:07: Wo liegen die Grenzen der Maschine?
00:23:10: Wo beginnt meine Verantwortung?
00:23:12: und das ist dann ein Kreislauf aus Ausprobieren nachdenken und verbessern.
00:23:21: Selbstverständlich braucht es die Leitplanken.
00:23:23: Ich spreche eigentlich ganz gerne als KI-Beauftragter von zwei Leitplanken, die wir jetzt auch gerade dabei sind für unsere Schulen zu entwickeln eine unteren Leitplane wie so eine Baseline, die aus rechtlichen Fragen praktisch besteht und aus dem Grundwissen eigentlich.
00:23:40: Wie funktioniert ein Large Language Model zum Beispiel?
00:23:44: Und einer oberen Leidplanke als Vorgaben der EU
00:23:47: z.B.,
00:23:48: EUAI Act Datenschutz und so weiter.
00:23:51: Und dazwischen ist aber ein Lärmfeld, bzw.
00:23:53: ein breiter Raum den man ausgestalten kann.
00:23:57: Ich glaube das wird vielleicht zu wenig gesagt.
00:23:59: wir reden über Tools, aber nicht irgendwie über diesen, über einen Gestaltungsraum praktisch in der Mitte von zwei Leitblanken.
00:24:07: Mir gefällt dieses Bild den Gestaltungssraum wahrnehmen mutig dorthin schreiten, ausprobieren üben probieren.
00:24:14: und dein Leitsatz auf LinkedIn heißt er eben auch, KI braucht Haltung nicht Hype.
00:24:20: In deinem Roman hat auch Professor Hartlieb eine Haltung.
00:24:25: Er ist jetzt seine Persönlichkeit die sich vor allem auf Datenschutz beruft Urheberrechte pocht europäische Regeln und du schreibst im Roman das Recht gebe ihm zwar recht biete ihn aber zugleich auch ein Versteck!
00:24:42: Wo verläuft für dich die Grenze zwischen echter Haltung Einer gut formulierten Abwehr.
00:24:48: Zunächst einmal hat die Figur Hartlieb in vielen Recht und das ist auch erforderlich, er ist ja auch Teil der Schulleitung.
00:24:55: Datenschutz-Uhrheberrecht Transparenz oder der Schutz von Kindern sind wichtige Themen.
00:25:01: es könnte ja auch mal geklagt werden, da kommen auch Fälle vor an Schulen.
00:25:05: also bei Microsoft hat man das zum Beispiel.
00:25:08: Also ich halte nichts davon solche Bedenken einfach wegzuwischen.
00:25:11: dann müssen sich Schulen dafür wappnen.
00:25:13: Für mich beginnt die Grenze, aber dort wo berechtigte Einwände gegen KI jetzt nicht mehr dazu dienen dass wir Verantwortung übernehmen sondern dass wir Veränderung an den Schulen vermeiden.
00:25:24: Also ich könnte sagen eine konstruktive Haltung.
00:25:28: wie können wir mit dieser Entwicklung verantwortungsvoll umgehen?
00:25:31: und abwährende Haltung fragt welche Gründe finde ich damit ich mich nicht damit beschäftigen muss damit alles beim Alten bleiben kann?
00:25:38: Und Hartlieb durchläuft hier eine Entwicklung quasi von vom unteren von der Abwehr zur oberen, zur Haltung konstruktiv.
00:25:48: Diese Entwicklung von Hartlieb, die du beschreibst dass er da ich würde mal sagen ein bisschen aufweicht und ein bisschen flexibler wird wenn wir jetzt einen Blick in ein Kollegium werfen ob jemand dort wirklich eine Haltung hat oder ob er nur ein elegantes Argument gefunden hat um einfach nichts ändern zu müssen?
00:26:08: In den Kolleginnen oder in einem Collegium entdecke ich, oder meine ich das in der Bereitschaft zur Neugier zu entdecken.
00:26:13: Das betrifft viele digitale Tools vielleicht oder die Digitalität im Gesamten.
00:26:19: also man könnte sagen Menschen die neugierig sind die stellen konstruktive Fragen auch kritische Fragen aber sie bleiben im Gespräch und bereit was auszuprobieren darüber danach zu denken.
00:26:30: Sie suchen selbst nach verantwortungsvollen Lösungen.
00:26:33: Menschen die aber in der Abwehr bleiben.
00:26:34: wir sind Solche Leute, die vielleicht an den kritischen Punkten stehen bleiben.
00:26:40: Die Frage dient dann eigentlich einer versteckten Antwort eine Veränderung vermeiden zu wollen in Wahrheit.
00:26:47: oder anders gesagt Haltung sucht Wege Abwehr sucht Gründe.
00:26:51: Das gefällt mir natürlich als Freund der Taktischen Reduktion.
00:26:55: Haltung sucht Wege, Abwehr sucht Gründe.
00:26:58: da steckt ja ganz viel drin.
00:27:00: und im Buch gibt es so eine Beschreibung vom Lehrerzimmer im Zusammenhang mit KI.
00:27:06: und du sagst in diesem Lehrerzimmer ist die sogenannte künstliche Intelligenz eine Art Möbelstück um das alle herumgehen und das Möbelstück steht an, es ist präsent aber es wird aktuell nur das Bedrohung Erkannt oder benannt.
00:27:21: Und das ist für mich ganz klassisch!
00:27:23: In der Schweiz hieß es früher in Trainings zu betrieblicher Sicherheit oft Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
00:27:31: Du gehst nun auch als Workshop-Leiter in genau solche Räumen, sprichst mit solchen Kolleginnen du gehst in solche Situationen hinein.
00:27:38: Was tust du dort konkret Franz?
00:27:40: Wenn du eine solche Schule an solches Team besuchst indem über KI bisher vor allem geschwiegen Oder viel geschimpft oder gewarnt wurde?
00:27:50: Zunächst einmal versuche ich, die Sorgen ernst zu nehmen.
00:27:53: Hinter vielen kritischen Fragen steckt ja nicht primär Ablehnung sondern Unsicherheit.
00:27:57: also Ich habe von einem Rollenswitch gesprochen der Lehrkräften abverlandet wird.
00:28:01: Der erzeugt natürlich Ängste und Sorgen.
00:28:05: Es ist aber auch so dass sich oft in Gesprächen Zwischen Also wenn ich Workshop Pausen zum Beispiel sind Dann kommen Leute zu mir, Kolleginnen und Kollegen und Fragen und sagen eigentlich würde ich das gerne verstehen aber ich würde es auch gerne machen.
00:28:18: Aber ich weiß einfach nicht wo ich anfangen soll oder ich habe Angst dass sich da nicht mehr mitkommt.
00:28:24: diese Ängste sind muss man glaube ich ernster nehmen als also wir tun.
00:28:29: Wir müssen alle mitnehmen.
00:28:31: wie machst du das konkret?
00:28:33: Also ich versuche keine Technikshow zu veranstalten.
00:28:35: Ich hab heute drüber gesprochen.
00:28:37: Es ist abschreckend auch, wenn man dreiundvierzig Folien mit didaktischen Leitlinien und so weiter zeigt.
00:28:44: Also ist jetzt überspitzt formuliert mit Absicht sondern ich bringe was Konkretes mit.
00:28:48: also ich versuche Möglichkeiten zu zeigen kleine Erfolgserlebnisse zu schaffen.
00:28:53: Wenn jemand erlebt dass er mit KI eine eigene Unterrichtsidee entwickeln kann einen Lernfahrt erstellen kann oder ein Problem lösen kann verändert sich die Perspektive drastisch uns, und zwar ziemlich sofort.
00:29:04: Ich bringe kleine interaktive Werkzeuge mit wo sie sehen wie es geht also Beispiele was ich selber gemacht habe und zeige ihnen dann auch wieses machen können.
00:29:13: in einem workshop beispielsweise war ein seventy fünf Minuten hatte jeder der einen workshop mit dabei war an dem pädagogischen tag ein eigenes interaktives tool entwickelt.
00:29:23: das sorgt natürlich für mega Motivationen und dann ändert sich die haltung von jetzt auf.
00:29:29: gleich
00:29:30: stell dir vor franz Eine Schule sagt zu dir, wir müssen jetzt irgendetwas mit KI machen.
00:29:37: Aber wir wissen nicht wo wir anfangen sollen!
00:29:39: Wie können wir uns das vorstellen?
00:29:41: Was wäre da dein erster Schritt um mit dieser Schule, mit diesem Kollegium oder mit dieser Schulleitung zusammenzuarbeiten?
00:29:47: Da muss ich eigentlich sagen aus meiner AI-Trainerausbildung habe ich mit Leuten zu tun gehabt die mit dieser Frage im Industriellen auch beschäftigt sind und Da habe ich von einem Kollegen was gelernt, der sagt einfach nur Fragen stellen und erst mal die Bestandsaufnahme machen.
00:30:08: Was hier los ist?
00:30:08: Das heißt Ich würde dieser Schule Fragen stellen statt die Frage zu beantworten.
00:30:14: Was müssen wir jetzt mit KI machen?
00:30:16: Stelle ich fragen wo habt ihr eigentlich die krasseste Belastung?
00:30:22: Wo geht immer wieder Zeit Energie oder Ressourcen verloren?
00:30:25: Wo könnte KI an einer dieser Schmerzpunkte ganz konkret helfen.
00:30:30: Das ist vielleicht so eine industriellere Denkweise, wenn man Lösungen entwickelt und Tools entwickelt oder so.
00:30:36: Aber die wird in Schulen zu wenig gestellt weil wir ja gestresst sind.
00:30:40: aber wir haben ganz viele dieser Schmerztpunkte Und dann sind einige benannt.
00:30:44: zum Beispiel mit einem Kollegen bin ich jetzt gerade dran ein Debutatsstundenplaner So ein Tool zu entwickeln was dieses Debuts Planung wesentlich erleichtert.
00:30:56: Wenn die dann drauf kommen, das könnten wir mal ausprobieren und ob das funktioniert.
00:31:00: Da kriegen sie leuchtende Augen und sind zumindest neugierig umzusetzen.
00:31:04: und wenn man gemeinsam auf den Weg geht und es tatsächlich versucht zu lösen und man schafft eine Lösung ist das natürlich sehr ... Dann hat man auch die Leute gewonnen und man hat genau diese Schmerzpunkte gelindert.
00:31:14: sagen muss man so.
00:31:16: Schaust du auch welche Prozesse besonders viel Zeit verschwenden oder brauchen?
00:31:21: Welche Aufgaben sich vielleicht immer wiederholen?
00:31:24: Ja genau, da muss natürlich aber auch eine Bereitschaft her einmal drauf schauen zu wollen.
00:31:28: Also sagen wir mal aus Schulleiterperspektive und dann eben auch wieder zu sagen wo würdet ihr euch hier Entlastung wünschen?
00:31:35: Welche Prozesse sind es die unverhältnismäßig viel Zeit kosten?
00:31:39: Und wenn man das diese ganzen Schmerzpunkte Mal hat Dann kann man über Werkzeuge oder über Wege dahin sprechen über mögliche Lösungen.
00:31:48: Dann ist nämlich KI auch kein selbst Zweck.
00:31:50: Wir müssen irgendwas prompten Oder wir müssen in Workshops jetzt üben wie man vernünftig vernünftige Promts schreibt oder etwas dergleichen, sondern dann wird KI so ein Werkzeug ganz konkret.
00:32:01: Mir gefällt dieser Ansatz von dir Franz?
00:32:03: Ich verstehe dich so dass du sagst das damit eigentlich auch ein Perspektivenwechsel vollzogen wird.
00:32:09: es geht weniger um die Frage ob man KI einsetzen muss oder nicht und wirklich um die frage welche Herausforderung stehen.
00:32:17: wie wollen wir die bewältigen?
00:32:19: und eben wieder dieser Gestaltungswille, den du angesprochen hast.
00:32:23: Und bei dir gibt es ja im Buch am Ende von zweiten Kapitel so eine Situation wo Hartlieb eine schriftliche Regelung formuliert und du schreibst diesen Satz ein Mann der eine Mauer baute und noch nicht ahnte dass das Wasser längst woanders lief Du verantwortest selbst?
00:32:44: Eine schulübergreifende KI Strategie.
00:32:47: Ich stelle mir vor, dort ist das Thema gute Governance auch ein Thema und eben eine Governance die keine Mauer ist jenseits vom Verboten-und-Toolisten?
00:32:56: Also ich glaube dass KI sehr deutlich offenbar macht, dass solches reine Bauern von Mauern im Sinne von verboten oder was dürft ihr nicht.
00:33:07: Das genaue Gegenteil wirkt oft nämlich, dass wir überhaupt nicht mehr überblicken was tatsächlich alles mit KI oder überhaupt gemacht wird.
00:33:14: Wir verlieren die Kontrolle damit.
00:33:16: Also diese Metapher mit der Mauer und dem Wasser beschreibt für mich ein grundsätzliches Problem.
00:33:20: Das Wasser sucht sich seinen Weg trotz Mauer, das ist bei KI eben extrem der Fall.
00:33:25: Ich habe ja auch schon gehört von KI-Experten die sagen wir sprechen von der KI als der neuen Elektrizität!
00:33:32: Und das kann man nicht einhegen oder eingrenzen sondern können uns nur damit auseinandersetzen.
00:33:37: Das heißt wenn Schulen sich nicht aktiv mit KI beschäftigen verschwindet sie ja nicht.
00:33:42: Schülerinnen und Schüler nutzen sie, Lehrkräfte nutzen sie Und wenn wir die Entwicklung nicht mitgeschalten, werden anderes für uns tun.
00:33:50: Deswegen glaube ich dass wir keine Mauern brauchen sondern das sind wieder bei der Metapher der Leitblanken und dazu haben wir ja schon gesprochen Wir brauchen zwei Leitplanken und ein Gestaltungstraum in der Mitte.
00:34:04: Das heißt, wenn wir so denken dann kann man glaube ich auch Kollegen locken die bisher ein bisschen kritischer waren weil sie wissen ah ja das muss ich.
00:34:11: Das Grundlegende muss sich wissen und hier stehen sind meine rechtlichen Möglichkeiten.
00:34:16: aber in der Mitte kann ich einfach mal ausprobieren und bin relativ frei Und so sieht für mich eine defreiende Garvernance aus.
00:34:24: Ich will aber nicht behaupten dass wir das auch schon komplett genial umgesetzt haben sondern wir sind auf einem Weg auf einen guten Weg wie ich glaube.
00:34:32: Gibt es hier irgendein aktuelles, konkretes Beispiel wo dir diese Strategie vorgehensweise gelungen ist?
00:34:40: Also auf jeden Fall.
00:34:41: Das war ein pädagogischer Tag den wir an einer unserer Schulen begleitet haben.
00:34:45: das war schon in der Vorbereitung sehr motivierend weil ich eigentlich nur angestupst habe oder einfach ein paar Impulse.
00:34:52: so können wir's machen.
00:34:53: also genau mit meiner Fragen-Bethode sind wir dran gegangen Und die haben dann selber sich spezialisiert auf bestimmte Themen, die sie jetzt machen wollen.
00:35:02: Der pädagogische Tag war komplett von Workshops selbst und von den dortigen Kolleginnen und Kollegen getragen.
00:35:09: Das war super!
00:35:10: Ich habe auch einen Workshop angeboten zum Thema Vibecoding.
00:35:13: Dort haben Sie ihre Tools entwickelt – da hab ich schon gerade drüber gesprochen Cool, weil sie am Schluss einen Markt der Möglichkeiten präsentiert haben.
00:35:22: Jede Gruppe oder aus jedem Workshop ist etwas entstanden und wir haben natürlich auch darüber gesprochen welche KI-Tools wir verwenden können.
00:35:31: Wir verwenden bei uns das ist Fobids praktisch mit den KI Klassenräumen die man datenschutzkonform da verwenden kann und so also genau das gemacht werden die Leitplanke gezeigt und dann in der Mitte wurde ausgestaltet und jetzt ist ein Sammelsurium an Super coolen Ergebnissen da, die wir dann auch nutzen wollen für die anderen Schulen.
00:35:50: Und so war das ein sehr geniales... Also für mich ein sehr motivierender Tag und ich glaube für die dortigen Kollegen auch, obwohl sie auch sehr viel zu tun haben.
00:35:59: An sich gesagt, wir haben sonst sehr viele Baustellen aber an diesem Tag waren alle voll dabei.
00:36:04: Und an einer anderen Schule findet als dennext,
00:36:07: d.h.,
00:36:08: wenn der Podcast dann rausgekommen ist oder rausgekommend sein wird, ist es schon in der Vergangenheit geplant.
00:36:13: Ein schulweiter KI-Tag für Lehrkräfte und Lernen der Gemeinsamen.
00:36:18: Das wird also auch spannend, das zu machen – immer mit derselben Grundidee!
00:36:22: Wir wollen nicht über KI reden, wir wollen nicht reden.
00:36:26: Wir wollen nicht gar nicht über sie reden, sondern wir wollen Erfahrungsräume ermöglichen um das ganze konkret zu
00:36:32: machen.".
00:36:32: Das heißt die Schule braucht vermutlich auch ihren eigenen Weg denn so eine Schulentwicklung lässt sich ja nicht pauschal verordnen.
00:36:40: ich spüre bei dir immer wieder dieser Wille diese Bereitschaft das gemeinsam zu entwickeln damit er schließlich auch zu dieser Schule passt und ich will hier den Bogenschlagen.
00:36:51: Anmoderation, die ich ganz zu Beginn gemacht habe.
00:36:55: Eben dass du auch einen musikalischen Hintergrund hast das Du ausgebildeten Musiker bist und Ich weiß aus unserem Vorgespräch Dass du auch mit KI im Musikunterricht arbeitest.
00:37:06: In deinem Roman sagt Hartlieb Mühe ist langsam Und nur was Langsam in einen hineingeht bleibt drin Und für mich klickt das fast ein bisschen wie ein Prinzip des Übens.
00:37:19: Ich stelle mir gerade jemand mit einem Klavier oder einer Geige vor dieses üben-üben-Üben.
00:37:26: Mich interessiert von dir zu hören, was zeigt für dich gerade der Musikunterricht über KI?
00:37:32: dass andere Fächer vielleicht übersehen?
00:37:35: Also in der Musik oder wieder vielleicht an dem Symbolmusik liegt etwas, dass für das Lernen insgesamt wichtig ist.
00:37:42: Ich hatte Klavierlehrer im Laufe meiner Ausbildung.
00:37:45: Einer hat davon gesprochen, du verbesserst dich in zehn Jahres schritten und anderer hat davon gesprochen Du übst einen Skill und du kannst dieses Skill oder diesen Skill erst in einem halben Jahr anwenden.
00:37:56: Das ist wenn man irgendwelche Licks übt zum Beispiel so der technische was weiß ich irgendwelches Skalen oder Akkordbrechungen oder irgendwie improvisieren übt über ein Stück das einem jetzt noch viel zu schwer ist aber in einem Halben Ja.
00:38:07: Wenn ich dran bleibe dann schaffe ich das.
00:38:10: Das heißt, dass kann sogar extrem langsam sein und fordert uns extrem heraus weil durch die KI scheinbar immer alles müheloso und immer schneller wird.
00:38:20: aber wenn man ein Instrument lernt da macht meine paradoxe Erfahrung es ist auch wissenschaftlich letztendlich erwiesen nämlich es gibt ein Paradox der Improvisation.
00:38:30: Die eigentliche Expertise entsteht schon mal nicht durch Talent alleine sondern durch diszipliniertes Üben beständig.
00:38:37: Niemand kann für mich Klavier spielen lernen, das muss ich tun.
00:38:40: Ich muss mich jeden Tag hinsetzen und meine Y-Proteine durchspielen.
00:38:44: Und trotzdem, ich verbessere mich zwar aber musikalische Entwicklung ist nie alleine.
00:38:48: Ich brauche Klavierlehrer, ich brauche Mitmusiker, ich brauch Publikum Feedback und Inspiration.
00:38:55: Die Exzellenz, dass sich für mich verbessern steht schon im eigenen Tun, aber sie entfaltet sich... in der Gemeinschaft etwa im Konzert auf der Bühne.
00:39:03: Ich glaube, genau darin liegt eine wichtige und eine entscheidende Botschaft für das KI-Zeitalter.
00:39:09: KI kann uns beim Lernen unterstützen Feedback geben
00:39:11: usw.,
00:39:12: sie kann ein höchst individueller Lernbegleiter sein aber sie kann die eigentliche Entwicklungsarbeit menschennämlich nicht für unsere übernehmen.
00:39:21: Charakterbildung,
00:39:22: Persönlichkeitsentwicklung.".
00:39:29: Ganz am Ende von deinem Roman gibt es ja eine Art offene Frage, nämlich die Frage wer trägt die Verantwortung?
00:39:36: Wenn die Werkzeuge stetig klüger werden und die Regeln so ein bisschen hinten nachhinken.
00:39:43: Und einer anderen Stelle sagst du nicht jeder braucht dieselben Werkzeige aber jeder braucht den passenden Schlüssel.
00:39:50: wenn Bildungsfachleute aus deinem roman Reboot School eine einzige Einsicht mitnehmen sollen welche wäre das?
00:39:59: Also wenn ich wirklich mal eine einzige Einsicht mitgeben durfte, dann vielleicht diese.
00:40:03: KI ist für mich nicht das eigentliche Thema.
00:40:06: Eigentliches Thema ist wie wir als Bildungssystem und Gesellschaft auch Veränderung reagieren.
00:40:12: Also soll ich das noch ein bisschen ausführen?
00:40:16: Unbedingt!
00:40:16: Ja lange Zeit konnten wir uns scheinbar unbehelligt darauf konzentrieren auf relativ herkömmliche Weise Wissen zu vermitteln und Leistungen zu messen.
00:40:24: also es geht um gegen Umwissenszuwachs.
00:40:26: Jetzt stehen wir plötzlich vor der Frage, welche Fähigkeiten brauchen Menschen um eine Zukunft mitzugestalten die sie selbst noch gar nicht kennen.
00:40:34: Deshalb ist Reboot School für mich das es nicht nur ein Roman über Bildung Es ist auch ein Roman Über Schule als ein Ort an dem Gesellschaft gestaltet wird.
00:40:43: Das ist etwas was ich mir wünsche dass wir grundsätzlich in unseren Gesellschaften wieder mehr Gestaltungsbild haben.
00:40:51: Also so wünsche ich mir Schulen, dass das Orte sind an denen junge Menschen nicht nur wissen sich analgen oder beigebracht bekommen.
00:40:59: Sondern wo sie lernen wie man Verantwortung übernimmt die man eigene Ideen entwickelt und wie man an der Zukunft arbeitet.
00:41:07: gestalterisch Und das ist habe ich zumindest versucht die wichtigste Botschaft des Romans Nicht die Technologie entscheidet darüber wie unsere zukunft aussieht sondern die Frage ob wir den Mut haben sie mit zu gestalten.
00:41:20: Lieber Franz, das ist ja schon fast ein richtig schönes Schlusswort für unser Gespräch.
00:41:24: Ich will aber trotzdem jetzt in diesem für mich leereichen und inspirierenden Gespräch versuchen am Schluss ein paar Punkte die ich mir aufgeschrieben habe so wie dass immerhin der Podcastreihe mache zusammen zu fassen.
00:41:36: Ich hab' mir auf geschrieben.
00:41:38: erstens Ein Reboot ist eben kein Löschen.
00:41:41: wir haben es zu Beginn gesagt Und die KI zwingt die Schule neu zu fragen was wirklich wichtig ist und was bleiben muss.
00:41:49: Und das knüpft für mich ganz eng an unser Kernthema hier in der Podcastreihe an, an die didaktische Reduktion.
00:41:56: Sich immer wieder fragen was ist wirklich wichtig für den nächsten Lernschritt?
00:42:00: Was können wir im Moment oder definitiv weglassen?
00:42:05: Zweitens habe ich mir diesen Gedanken von dir notiert bezüglich dem Tempo und ob wir die Lücke zwischen Frage- und Antwort bewusst offenhalten können!
00:42:15: Ich mache hier gedanklich auch eine Verbindung zu Viktor Frankl der betonte, dass es zwischen Reiz und Reaktion einen Zwischenraum gibt.
00:42:24: Und den ich nutzen kann!
00:42:25: Denn dort entsteht das Authentische, das reflektierte das eigene.
00:42:30: Drittens habe ich mir notiert aus deinem Roman Reboot School nehme ich mit Haltung heißt nicht eine Mauer zu bauen sondern Verantwortung zu übernehmen auch wenn dies manchmal bedeutet, dass der Lernprozess dadurch einen Moment langsamer gleichzeitig aber vermutlich auch tiefgründiger wird.
00:42:48: Franz, was meinst du zu meiner Zusammenfassung?
00:42:50: Was würdest Du
00:42:51: ergänzen?".
00:42:52: Also ich stimme mit Deiner Zusammenfassung absolut zu.
00:42:55: Aber ich würde vielleicht noch ergänz'n... Ich formuliere das jetzt bewusst ein bisschen provokant.
00:43:01: Schulen können es sich nicht mehr leisten nur ausschließlich die Orte der Wissensvermittlung und Wissen über Prüfungen zu sein sondern sie müssen oder sie dürfen positiver formuliert zur Ordnung der Zukunftsgestaltung werden.
00:43:15: Wie immer hier die Frage, wo findet man dich?
00:43:17: Wie kann man sich mit dir vernetzen.
00:43:19: Man findet mich auf LinkedIn unter Franz Pregler und auf meiner Website www.creativemindlab.de Wo ich regelmäßig einblicke, Projekte und Materialien rund um die Bildung und so über die Themen, über die wir gesprochen haben Veröffentliche.
00:43:33: Und dort kann man auch meine Angebote sehen und vor allem auch mein Buch in digitaler Form downloaden.
00:43:40: Wir werden auf jeden Fall unten in den Show Notes diese Links dort aufführen, Franz ganz am Schluss.
00:43:46: Ich möchte dir einfach noch mal herzlich danken für die Zeit, die du dir für dieses Gespräch genommen hast!
00:43:51: Ich wünsch dir weiterhin alles Gute mit Reboot
00:43:54: School!
00:43:55: Ganz herzlichen Dank auch dir Ibo für die Einladung und das Gespräch!
00:44:04: Wenn dir diese Podcast-Folge gefallen hat dann freue ich mich über einen Like und eine positive Bewertung auf Apple und Spotify.
00:44:12: Mehr Informationen zu mir und meiner Arbeit findest du auch www.education-mines.com
00:44:19: und
00:44:20: auf linker den.
00:44:23: Alle Links findest du immer auch in den Shownotes!
00:44:27: Ich freue mich, dich auch hier in der nächsten Episode wieder mit dabei zu haben.
00:44:31: Bis dann dein Gastgeber Ibo Wüst.
Neuer Kommentar